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TV Jahn Duderstadt kommt / Anpfiff 17 Uhr

Hält Hamelns Heim-Nimbus?

Hameln. Ein Handball-Klassiker als Aperitif für das Fußball-Champions-League-Finale. Der Sport-Sonnabend ist gerettet. Bevor es abends in Wembley auf dem grünen Rasen zur Sache geht, haben sich die Handballer des VfL Hameln für ihr letztes Saison-Heimspiel noch einiges vorgenommen. Bereits um 17 Uhr erwartet der Tabellenvierte (39:17 Punkte) in der Sporthalle Afferde den Fünften TV Jahn Duderstadt (37:19 Zähler) zum Schlagabtausch. Die Duelle der beiden Teams sind seit jeher von hoher Intensität geprägt. „Wir wollen das Ding unbedingt gewinnen. Zum einen für unsere treuen Fans. Zum anderen, weil wir zu Hause ungeschlagen bleiben wollen. Das ist keinem Team in der Oberliga gelungen“, betont Trainer Sönke Koß. Die Heimbilanz von 25:3 Punkten kann sich in der Tat sehen lassen, lediglich gegen Soltau, Alfeld und Dingelbe musste sich der VfL mit Unentschieden begnügen. Fehlen werden am Sonnabend die beiden Außen Marcel Engelhard (Bänderriss) und Nils Colussi (Abifahrt). Dafür stehen David-Niclas Emmel und Tobias Walter zur Verfügung. Trainer Koß hat die Trainingsintensität in den letzten Tagen noch einmal angezogen: „Damit will ich den Spielern zeigen, wie wichtig mir die letzten beiden Partien sind und dass wir den vierten Platz über die Ziellinie bringen.“

veröffentlicht am 24.05.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:41 Uhr

Dabei hat der 36-Jährige erkannt, „dass alle heiß auf das Match sind. Uns kann auch nichts Besseres passieren, als beim letzten Heimauftritt noch eine offene Rechnung begleichen zu können“. Die knappe 24:25-Hinspielniederlage liegt Koß noch schwer im Magen. „Wir haben dort trotz der Niederlage unsere beste Saisonleistung geboten“, blickt der Chefcoach zurück. Nur kleine Nuancen fehlten seinerzeit zum Sieg. Unter anderem scheiterten die Hamelner zu oft an Torwart Christian Wedemeyer.

Überhaupt glänzen beide Teams in der Defensive. Hameln verfügt mit 724 Gegentoren über die zweitbeste Abwehr der 4. Liga, Duderstadt ließ lediglich einen Treffer mehr zu. Im Angriff des TV sorgen Matthias Heim (136/45 Treffer), Janis Grisanovs (135/1) und Sereicikas Grazvydas (104) für mächtig Alarm.jko



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