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Hamelns ehemaliger Handball-Star nun Trainer bei Flensburg II

„Hähnchen“ kommt nach Springe

Handball (ro). Sein Name ist ganz eng verbunden mit den Glanzzeiten des Hamelner Bundesliga-Handballs Anfang der 90er Jahre, als sogar der Vizetitel heraussprang. Wenn Kreisläufer Matthias Hahn am Ball war, kochte die Rattenfängerhalle. Vorfreude war angesagt, denn jeder wusste, gleich rappelt es im Karton. „Hähnchen“, wie er liebevoll genannt wird, fackelte nicht lange. Und wenn es denn sein musste, traf der 1,96-m-Riese aus Warnemünde auch aus dem Rückraum. Ein Ausnahmespieler, der dann 1994 von der SG Hameln zur SG Flensburg-Handewitt in den hohen Norden wechselte. Doch jetzt feiert der zweifache Olympia-Teilnehmer ein Kurzcomeback in der Region. Zwar nicht in Hameln, dafür aber in Springe. Der 46-jährige Trainer gastiert am Samstag um 18 Uhr mit der SG Flensburg II beim Tabellenzweiten der Regionalliga und trifft dort mit Handballchef Peter Othmer auch gleich einen alten Bekannten aus Hamelner Zeiten wieder. „Ich freue mich sehr auf Matthias. Er war immer ein tadelloser Sportsmann. Nur die Punkte bleiben natürlich hier, wir wollen schließlich in die 2. Liga aufsteigen“, stellt Othmer im Vorfeld klar. Hahn indes ärgerte die Springer mit seiner jungen Mannschaft schon im Hinspiel und knöpfte Sven Lakenmacher und Co. beim 31:31 einen Punkt ab. Seit 2005 führt der 110-fache Nationalspieler die Geschicke bei der Bundesliga-Reserve, seine erste Trainerstation war allerdings Bezirksligist SG Jarplund. Der Bankkaufmann bestritt sein letztes Bundesligaspiel für Flensburg übrigens im Alter von 41 Jahren, als er im Dezember 2005 noch einmal in Delitzsch aushelfen musste.

veröffentlicht am 12.01.2011 um 18:34 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:41 Uhr

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Mit dem Team von der Förde gewann „Hähnchen“ den EHF-Cup (1997), City-Cup (1999) und den Europapokal der Pokalsieger (2001).

Seit fünf Jahren Trainer der SG Flensburg II in der Regionalliga: Der ehemalige Hamelner Kreisläufer Matthias Hahn.

Foto: Staudt



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