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Wo Kinne spielt, ist auch Wood / Routiniers sind die neuen Eckpfeiler beim Oberligisten VfL Hameln

Gute Freunde kann niemand trennen

Handball. Sie sind neu beim VfL Hameln und sollen mit ihrer Erfahrung die Mannschaft auf Kurs halten. Andreas Kinne und Dean Wood, bilden zusammen mit dem 33-jährigen Björn Schubert die „Ü30“-Fraktion in der jungen Garde von Trainer Hajo Wulff. „Ich spiele immer da, wo Andi spielt. Aber auch neben dem Handball unternehmen wir viel zusammen“, beschreibt Dean Wood sein außerordentlich gutes Verhältnis zu Kinne, der künftig für Frank Rosenthal das Tor hüten wird.

veröffentlicht am 23.08.2010 um 20:22 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 12:41 Uhr

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In der Tat absolvierte das Duo weite Strecken seiner Karriere gemeinsam, von 1996 bis 1998 beim VfL Hameln II, von 2000 bis 2008 bei der TSG Emmerthal und zuletzt von 2008 bis zum Juni 2010 bei HF Springe. „Dort war mir aber der Aufwand zu hoch geworden. Das war mit meinem Beruf als Bankkaufmann nicht mehr in vollem Umfang in Einklang zu bringen. Dazu lag ich mit Springes Trainer Sven Lakenmacher nicht unbedingt auf einer Wellenlänge“, begründet Andreas Kinne seinen Wechsel und fügt hinzu, „dass für mich auch aus sportlicher Sicht die Belastungs- und Leistungsgrenze erreicht war“.

Dass der Weg zum VfL führte, hatte für den 34-Jährigen gleich mehrere gute Gründe: „Zum einen ist die Oberliga genau meine Klasse. Ich habe dort schon 13 Jahre gespielt, die 4. Liga ist eine gesunde Mischung aus Spaß und Ernst und ist auch von den Entfernungen her in Ordnung. Außerdem kenne ich Hajo Wulff schon seit 15 Jahren.“ „Ach ja, fast hätte ich es vergessen. Wie schon immer in den letzten Jahren spiele ich wieder mit Woody zusammen“, schiebt Andreas Kinne noch hinterher. Eine klare Zielsetzung für die kommende Saison hat der Torwart auch vor Augen: „Ich will der Mannschaft mit meiner Erfahrung den nötigen Rückhalt geben und Nils Grote mit Tipps versorgen, damit er sich als Torwart weiterentwickeln kann. Insgesamt haben wir eine ehrgeizige Truppe, ein Platz zwischen zwei und fünf sollte machbar sein.“ „Ich habe dem nicht mehr viel hinzuzufügen. Auch für mich war der Aufwand in Springe zuletzt zu hoch, da ich oft auch sonnabends arbeiten muss“, erzählt Dean Wood, der als pfeilschneller Linksaußen mit dafür sorgen will, „dass wir den Zuschauern guten und temporeichen Handball zeigen.“ Der 33-Jährige hat mit Trainer Hajo Wulff übrigens noch selbst zusammengespielt. In der Saison 1997/98 in der VfL-Reserve, als Wulff nach einem Kreuzbandriss wieder auf die Beine kommen sollte und in der Spielzeit 1999/2000 in der damaligen Zweitliga-Meistermannschaft. An die Vorbereitung hat Dean Wood eher nicht so gute Erinnerungen, „da wir da meines Erachtens für einen Handballer viel zu viel gelaufen sind. Aber das muss eben sein und wir sind jetzt konditionell fit.“

Wulff ist über seine neuen Routiniers froh und verteilt entsprechend Vorschusslorbeeren: „Beide sind Eckpfleiler. Kinne ist von seiner Qualität Gold wert. Wood ist als Gegenstoßspieler wichtig und kann das Team auch führen.“

Wie vom VfL-Trainer erwartet, bringt sich Andreas Kinne denn auch gleich ein und sagt, wo es noch hapert: „An der spielerischen Klasse müssen arbeiten und die Abstimmung zwischen Abwehr und Torwart muss noch besser werden.“ Gelegenheit dies noch zu verbessern gibt es am nächsten Sonnabend, wenn der VfL Hameln ab 15 Uhr in der Halle Nord zum internationalen Turnier mit dem von Peter Eddelbüttel trainierten Oberliga-Konkurrenten SV Alfeld sowie dem holländischen Zweitligisten Venus Nieuwegein einlädt. Trainer ist dort übrigens der ehemalige Hamelner Bundesligaspieler Patrick Kersten

Zwei Freunde – ein Ball: Torhüter Andreas Kinne (hinten) und Flügelflitzer Dean Wood sind die neuen Hoffnungsträger beim Handball-Oberligisten VfL Hameln.

Foto: jko



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