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Handball: Malte Hartmann-Kretschmer beim HVN-Lehrgang dabei

Großer Jubel zu später Stunde

EMMERTHAL. Die Mail kam spät. Um 20.35 Uhr hatte Malte Hartmann-Kretschmer am Sonntag mit einer Einladung zum Sichtungslehrgang des Handballverbandes Niedersachsen eigentlich gar nicht mehr gerechnet. Doch dann brach beim Nachwuchshandballer der JSG Weserbergland der große Jubel aus.

veröffentlicht am 10.04.2017 um 17:50 Uhr

Malte Hartmann-Kretschmer – nominiert für den HVN-Lehrgang. kf
Klaus Frye

Autor

Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Beim Sichtungslehrgang des Handballverbandes Niedersachsen (HVN) für die Talente der Jahrgänge 2003 und jünger am 28./29. April in der Sportschule Lastrup ist der Lauensteiner dabei. Da waren auch die Schmerzen an der Wurfhand, die er sich bei einem der zahlreichen Leistungstests, die zwischen den Spielen anstanden, zugezogen hatte, schon wieder vergessen. HVN-Landestrainerin Christine Witte hatte die spielerischen Vorteile des Lokalmatadors bei der Talentsichtung in Emmerthal schnell erkannt. Denn Linkshänder wie Malte Hartmann-Kretschmer sind in der Handball-Szene bekanntlich rar gesät. Deshalb hatte auch Carolin Emme, die Trainerin der WSL-Auswahl, auf ihn gesetzt. Rückraum rechts oder Rechtsaußen, auf beiden Positionen konnte der JSG-Youngster, der in der gerade abgelaufenen Saison im Team von Coach Jannik Henke erste Erfahrungen in der Oberliga sammelte, seine Vorzüge unter Beweis stellen.

Die Nominierung spricht natürlich auch für die gute Arbeit in der Jugendspielgemeinschaft. Und auch Niedersachsens Trainerin Christine Witte, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Christian Hungerecker 135 Jungen und Mädchen aus elf Regionen in den Emmerthaler Sporthallen beobachteten, zeigte sich zufrieden: „Die Talente in der Leistungsspitze haben ihre Leistungen wieder bestätigen können.“ Auch Hungerecker sah positive Ansätze: „Das war ein anständiges Niveau.“ Doch das Duo meldete aber trotzdem noch Bedarf in Sachen Nachwuchsarbeit an: „In der Trainerausbildung gibt es sicherlich noch Ressourcen, die wir angehen müssen.“

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