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23:25 gegen Hardenberg – Hessisch Oldendorf in der Krise

Grieses Schiri-Schelte: „Wir wurden benachteiligt“

Hessisch Oldendorf. Vierte Niederlage in Serie für Handball-Verbandsligist HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf: Auch beim Heimspiel gegen Plesse/Hardenberg hatte die HSG mit 23:25 das Nachsehen. „Wir stecken derzeit echt in einer Krise“, stellte Trainer Carem Griese fest. Zuvor hatte er sich aber auch schon über die Schiedsrichter geärgert. „Sie haben uns in der entscheidenden Phase durch ihre Entscheidungen und ihr arrogantes Auftreten klar benachteiligt“, kritisierte der Coach. Für seine Schelte während des Spiels hatte er nicht nur die Gelbe Karte bekommen, sondern sein Team wurde auch noch mit einer Zeitstrafe „bedacht“. „Wir waren nicht besser, sondern unser Sieg war im Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe sogar etwas glücklich“, musste auch Hardenbergs Trainer Jens Wilfer einräumen. Dass er in der Schlussphase, als das Spiel für seine Mannschaft zu kippen drohte, seine Deckung auf 5:1 umstellte, erwies sich als entscheidender Schachzug. Denn die Oldendorfer, die noch immer sieben verletzte Spieler zu beklagen haben, kamen völlig aus dem Rhythmus und konnten sich (u. a. durch die Manndeckung für Spielmacher Jan Weidemann) nicht mehr richtig in Szene setzen. Zwei vergebene Siebenmeter sowie einige überhastete Abschlüsse trugen ihr Übriges zum Unheil bei. Daran änderte auch die Rote Karte für Hardenbergs Carsten Beyer nichts mehr, der Fabian Weidemann böse foulte.

veröffentlicht am 07.12.2014 um 14:57 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

HSG Fuhlen: Malte Hrabak (5), Christoph Bauer, Rasmus Meier, Sebastian Kalt (je 4), Johannes Bauer (3), Jan Weidemann, Fabian Weidemann und Kieren Wedemeyer (je 1).rhs



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