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Heidorns Torjäger bereitet VfL Probleme

Gödecke soll Djuric stoppen

Hameln. Top-Spiel in der Sporthalle Afferde! Der Tabellenzweite VfL Hameln erwartet heute (19.15 Uhr) den Rangvierten MTV Großenheidorn. Beide Oberligateams haben vor dem Duell noch eine weiße Weste. Welche erhält nun den ersten Fleck? Für VfL-Torjäger Jannis Pille, der seinem ersten Einsatz in eigener Halle nach langer Rekonvaleszenz optimistisch entgegensieht, keine Frage: „Wir haben Heimspiel, und das wollen wir gewinnen.“

veröffentlicht am 28.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:21 Uhr

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VON JÜRGEN KOHLENBERG

Der 24-jährige wird wohl erneut – wie zuletzt in Himmelsthür – zu einem Kurzeinsatz kommen. „Wir lassen auf dem Spielformular einen Platz frei“, sagt Trainer Sönke Koß, dem es wichtig ist, „dass wir Jannis nicht verheizen.“ Verzichten muss der VfL auf Torwart Andreas Stange (privat verhindert), Dean Wood (Oberschenkelverletzung) und Torben Höltje (Handbruch). Für den Chefcoach aber kein Problem: „Wir verfügen ja über einen großen Kader. Im Tor haben Tim Heisterhagen und Daniel Kaiser unser vollstes Vertrauen.“ Koß erwartet jedoch „einen heißen Tanz, in dem wir über die Grenzen gehen müssen.“

Der Grundstein zum Erfolg soll in der Deckung gelegt werden. „Da müssen wir kompakt stehen, dürfen vor allem Heidorns Torjäger Milan Djuric nicht zur Entfaltung kommen lassen“, fordert der 36-Jährige. Der in Bad Pyrmont groß gewordene Djuric erzielte in den ersten drei Partien bereits 27 Tore und hat somit maßgeblichen Anteil am Aufschwung der Gäste. Vielleicht gelingt es ja Hamelns Kreisläufer Andreas Gödecke seinen alten Teamkollegen aus der Kurstadt in den Griff zu bekommen. Schließlich haben beide lange Jahre in Pyrmonts Jugendmannschaften gemeinsam gewirbelt. Da dürfte Gödecke bestimmt noch die eine oder andere Wurfvariante seines Kontrahenten kennen.

Nach einer Trainerposse in der Sommerpause – Ingmar Steins kam und verschwand auch ganz schnell wieder – stand Großenheidorn bei den Experten in Sachen Spitzengruppe nicht auf den Zettel. Doch dann zauberten die Verantwortlichen mit dem ehemaligen Hildesheimer Zweitliga-Profi Goran Krka eine erstklassige Lösung aus dem Hut. Mit seiner Philosophie holte der MTV gleich drei Auftaktsiege. „Damit hat Heidorn schon ein Ausrufezeichen gesetzt. Wir werden sie auf keinen Fall unterschätzen“, warnt Hamelns Jannis Pille.



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