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Handball: Rohrsen trifft auf HSC Hannover

„Gleich ein richtiges Brett“

HAMELN. Alles ist gut – die Oberliga-Handballerinnen des MTV Rohrsen dürfen sich auf ihren ersten Heimauftritt im neuen Jahr freuen. Denn das Rätsel des aalglatten Hallenbodens im Hohen Feld ist gelöst, die Begegnung gegen den HSC Hannover (Fr., 20 Uhr) kann in der guten Stube des MTV angepfiffen werden.

veröffentlicht am 11.01.2018 um 16:25 Uhr

Die Taktiktafel darf auch bei Carem Griese nicht fehlen. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Und vor der letzten Hinrunden-Partie gegen den Tabellenzweiten, der bislang erst vier Minuspunkte auf dem Konto hat und durchaus noch Titelambitionen hegt, ist Trainer Carem Griese guter Dinge: „Mit dem HSC kommt zum Start ins neue Jahr gleich ein richtiges Brett, doch wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken.“ Das tut trotz der zwischenzeitlichen Zwangspause in der Vorbereitungsphase auch keinesfalls not. Einige Trainingseinheiten fanden in Emmerthal statt, und mit der Leistung beim 43:22-Sieg im Testspiel beim HSV Minden-Nord konnte der Coach mehr als zufrieden sein: „Da war zu sehen, dass wir in der Entwicklung deutlich einen Schritt vorangekommen sind.“

Deshalb wird der Oberliga-Achte aus Rohrsen, der aus den letzten vier Partien des vergangenen Jahres immerhin 7:1 Punkte in Folge einfahren konnte, auf jeden Fall reichlich Selbstvertrauen ins HSC-Spiel mitnehmen. Auch wenn Dauerbrennerin Janika Kohnke-Zander (Knieprobleme) ebenso wie die beiden langzeitverletzten Saskia Parpart und Kirsten Bormann weiter auf Grieses Streichliste stehen. Taktisch dürfte gegen den stärksten Angriff der Liga – die Hannoveranerinnen glänzten auch ohne eine überragende Torjägerin bislang mit 391 Treffern – nicht allzu viel Spielraum bleiben. „Wir müssen uns auf 60 Minuten Tempospiel einstellen“, ist sich Griese sicher. Klar, dass deshalb vor allem die Abwehrreihe besonders schnell auf den Beinen sein muss.

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