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VfL reist zum Oberliga-Duell nach Soltau

Glatz: „Wir sind wieder dran!“

Hameln. Im letzten Spiel vor der Winter-Pause wartet auf den VfL Hameln in der Handball-Oberliga noch einmal eine richtig prekäre Auswärtsaufgabe. Die Reise geht am Samstag nach Soltau. In der dortigen Realschulsporthalle müssen sich Heiko Heemann und Co. auf ein extrem glattes Parkett einstellen.

veröffentlicht am 06.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:21 Uhr

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Autor:

Jürgen Kohlenberg

„Das ist dort wirklich glatt wie in einer Eishalle, aber bislang haben wir in Soltau alle zwei Jahre was geholt. Und da wir letztes Jahr recht deutlich verloren haben, sind wir jetzt wieder mit einem Sieg dran“, hofft Kapitän Oliver Glatz. Trainer Sönke Koß erwartet zwar einen Gegner, „der richtig heiß auf uns ist“, hat aber dennoch klare Vorstellungen: „Wenn wir den Anspruch haben, oben an der Spitze mitzumischen, müssen wir dort was reißen. In der Heide geht es um Big Points.“ Beim jüngsten Sieg gegen Barsinghausen war der 36-Jährige mit seinem Team nicht ganz zufrieden. „Mich hat es geärgert, dass nicht alle ihr Potenzial abgerufen haben“, so Koß und fordert deshalb in Soltau eine „couragierte und engagierte Vorstellung“. Insbesondere die Deckung müsse wieder zur gewohnten Kompaktheit zurückkehren. „In der Defensive wird der Schlüssel zum Erfolg liegen“, so Koß. In den Abwehrverband wird vermutlich Patrick Künzler zurückkehren. Dem 22-Jährigen hatte der VfL-Coach zuletzt eine wohlverdiente Pause verordnet. Verzichten muss der VfL lediglich auf Kreisläufer Andreas Gödecke, der an einer Prellung mit Kreuzbandanriss im linken Knie laboriert.

Der MTV Soltau verpasste in der vergangenen Saison als Tabellendritter mit 45:15 Punkten nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses die Meisterschaft. Trainer Bernd Schors beendete daraufhin sein Engagement. Unter dem neuen Spielertrainer Arne Schröder fand das Team keinen guten Start. Mit 8:16 Zählern auf Platz elf hat das Team nach zwölf Spieltagen bereits mehr Minuspunkte auf dem Konto als in der gesamten letzten Saison. „Es war schwierig, nahtlos an die starke Saison anzuknüpfen und die Leistung zu bestätigen“, vermutet Koß. Zudem gab es einen personellen Umbruch, da Viktor Kasten ganz aufhörte und mit Jan Wagner und Jakob Happel zwei weitere Leistungsträger kürzertraten. Davon blenden lassen will sich der VfL-Trainer aber nicht und vermutet: „Gegen uns werden die alle dabei sein.“

Nach der deutlichen 25:36-Pleite bei der HSG Schaumburg-Nord erwartet der Spielertrainer, der voraussichtlich für den zurzeit verletzten Torwart Julian Lehmberg zwischen den Pfosten stehen wird, von seiner Mannschaft jedenfalls eine komplett andere Einstellung, „sonst werden wir von Hameln auseinandergenommen“.

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