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VfL Hameln heute beim Angstgegner Lehrter SV / Trainer Sönke Koß wieder auf der Bank

Glatz: „Wir haben Bock drauf, zu gewinnen“

Handball (jko). Nach dem lockeren Aufgalopp gegen den abstiegsgefährdeten TV 87 Stadtoldendorf wartet am Samstag (18.30 Uhr) auf den Oberliga-Zweiten VfL Hameln mit der Auswärtsaufgabe beim Lehrter SV ein anderes Kaliber. „Da haben wir nie gut ausgesehen und immer einen vor den Ballon bekommen. Deshalb wird es Zeit, dass wir da auch mal den ersten Sieg landen“, sagt Kapitän Oliver Glatz, der in dieser Woche das Training der VfLer geleitet hat.

veröffentlicht am 18.01.2013 um 17:15 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:41 Uhr

In Lehrte wird Trainer Sönke Koß aber schon wieder auf der Bank sitzen. Der lässt sich bei der Rückfahrt von der Skifreizeit aus Südtirol direkt in Lehrte absetzen. Bis dahin will Glatz seine Mitspieler richtig heiß machen, „damit wir auch alle Bock drauf haben, zu gewinnen“.

„Wir dürfen uns aber auch nicht zu sehr unter Druck setzen und uns damit einen zu großen Sack aufladen. Das könnte eher kontraproduktiv sein“, so der 31-jährige Linkshänder. Personelle Sorgen hat der VfL derzeit nicht, doch um in Lehrte die Punkte zu entführen, muss vor allem spielerisch einiges passen. „Wir können auf der Abwehrleistung vom letzten Spiel aufbauen. Im Angriff müssen wir allerdings einiges besser machen“, betont Glatz, der Lehrtes kompakte 6:0-Deckung kennt. „Die müssen wir irgendwie in die Bewegung bringen.“ Insgesamt erwartet der „Aushilfs-Spielertrainer“ einen temporeichen Schlagabtausch. Das Hinspiel gewann der VfL nach hartem Kampf mit 27:26. Für die Niederlage wollen die Lehrter nicht nur Revanche nehmen, sondern ihrem scheidenden Trainer Lutz Ewert in dessen letztem Heimspiel ein erfolgreiches Abschiedsgeschenk bereiten.

Die LSV-Ikone, die nach sportlicher Talfahrt im November das Zepter in Lehrte von Maik Bodenburg übernahm, tritt im Februar seinen neuen Job als Stützpunkttrainer beim HVN an. Coach Nummer drei wird dann Martin Kahle, der zuvor beim Frauen-Zweitligist SVG Celle tätig war. Mit Platz zehn sind derzeit weder Ewert noch der Verein zufrieden, zählten die Lehrter noch vor der Saison zum Kreis der Titelanwärter. Selbst für Oliver Glatz ist der bisherige Saisonverlauf des heutigen Kontrahenten überraschend: „Die verfügen über eine spielstarke Truppe. Mir ist das ein Rätsel, warum sie so weit unten stehen.“



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