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VfL Hameln lässt Stadtoldendorf keine Chance / Je elf Treffer von Pille und Wood

Glatz und Co. rauschen in die Saison

Handball (jko). Oktoberfest-Stimmung in der Halle Nord! Und das schon im September. Zum Saisonstart ließ Oberligist VfL Hameln im Derby gegen den TV 87 Stadtoldendorf dem Gegner keine Chance. Das nackte Ergebnis nach 60 Minuten Hurra-Handball: 40:23 (18:10). Die knapp 500 VfL-Fans waren happy. Und auch Coach Hajo Wulff konnte nicht meckern. Denn seine Abwehr stand diesmal so sicher wie die chinesische Mauer. Und auch im Angriff lief es wie am Schnürchen. Dementsprechend groß war die Euphorie bei Sven Hylmar nach dem Schlusspfiff: „Das war das Beste, was wir hier in der Oberliga je geboten haben!“ Der souveräne Sieg gegen die „Filiale“ des VfL war am Ende einfacher als erwartet. Das meinte jedenfalls David-Niclas Emmel. Und Kapitän Oliver Glatz ergänzte augenzwinkernd: „Was soll das erst werden, wenn wir richtig Ernst machen.“

veröffentlicht am 05.09.2010 um 20:20 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 12:41 Uhr

Die Stadtoldendorfer bissen sich gegen die aggressive 5:1-Deckung des VfL die Zähne aus, weil insbesondere Heiko Heemann einen Super-Job machte. Torben Höltje und Oliver Glatz setzten ihre Nebenleute oft perfekt in Szene, sodass Jannis Pille, Sven Hylmar und im zweiten Abschnitt auch noch Dean Wood quasi nach Belieben trafen. Schon beim 11:4 nach 18 Minuten war die Messe gegen einen erschreckend schwachen Gegner im Grunde schon gelesen. Beim 22:12 (38.) führte der VfL erstmals mit zehn Toren.

Dabei hatten die Hausherren zu diesem Zeitpunkt nur noch einen Wechselspieler zur Verfügung, weil Patrick Künzler aufgrund einer Gürtelrose kurzfristig gar nicht mitwirken konnte und Torben Höltje in der 22. Minute mit Verdacht auf Zehenbruch ausschied. Auch nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer Einbahnstraßenhandball. Und nach 55 Minuten nahm Wulff trotz der klaren Führung (36:21) noch eine Auszeit. Seine klare Ansage: „Jetzt machen wir die 40 noch voll!“ Zwei Sekunden vor Schluss setzte Pille mit seinem elften Treffer den Schlusspunkt.

„Der VfL war heute klar besser als wir“, zollte Stadtoldendorfs neuer Torwart Andrew Treuthardt seinem Ex-Klub Respekt. Stadtoldendorfs Coach Lars Rindlisbacher musste den Schock erst einmal verdauen.

VfL Hameln: Kinne, Grote; Pille (11), Wood (11/5), Hylmar (6), Höltje (3/3), Glatz (2), Heemann (2), Clausing (2), Emmel (2), Schubert (1).

Die Hände zum Himmel: VfL-Kapitän Oliver Glatz führte beim 40:23-Heimsieg gegen Stadtoldendorf glänzend Regie.

Foto: nls



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