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Glatz & Co. siegen 23:21 in Vorsfelde

Handball (jko). "Das ist der beste Saisonstart in der Oberliga seit ich dabei bin. Zwei Siege zum Auftakt haben wir noch nie geschafft", jubilierte Kapitän Oliver Glatz und drehte den Lautstärkeregler des Ghetto-Blasters im Bus gleich noch bisschen höher. Mit einer beeindrucken Vorstellung entführte der VfL Hameln mit 23:21 (12:14) beide Punkte beim MTV Vorsfelde und nahm Revanche für die bittere Niederlage im Vorjahr.

veröffentlicht am 16.09.2012 um 11:03 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:41 Uhr

Oliver Glatz

Handball (jko). "Das ist der beste Saisonstart in der Oberliga seit ich dabei bin. Zwei Siege zum Auftakt haben wir noch nie geschafft", jubilierte Kapitän Oliver Glatz und drehte den Lautstärkeregler des Ghetto-Blasters im Bus gleich noch bißchen höher. Mit einer beeindrucken Vorstellung entführte der VfL Hameln mit 23:21 (12:14) beide Punkte beim MTV Vorsfelde und nahm Revanche für die bittere Niederlage im Vorjahr. In einem überaus intensiven und spannenden Schlagabtausch, der nichts für schwache Nerven war, konnte der VfL erneut auf seine bärenstarke Deckung bauen, hinter der ein überragender Torhüter Frank Rosenthal stand. "Ein unglaubliches Spiel. Beide Teams sind bis an die Grenzen des Erlaubten gegangen", strahlte Trainer Sönke Koß, der einige personellle Widrigkeiten wegstecken musste. Der etatmäßige Regisseur Torben Höltje fehlte aufgrund seiner Sperre. Jannik Henke als Ersatz-Variante eins schied in der 22. Minute mit Schulterverletzung aus, Thorben Kanngießer als Lösung zwei ereilte in der 37. Minute mit einer Kapselverletzung in der Wurfhand gleiches Schicksal, also musste Variante drei her. Oliver Glatz rückte in den zentralen Rückraum und Andrei Tabacu dafür auf halbrechts. Doch der Rumäne sah in der 43. Minute nach dritter Zeitstrafe die Rote Karte, so dass auch für ihn das Spiel beendet war. "Aber mit einem super Kampf haben wir das alles ausgeglichen. Ich bin stolz auf meine Truppe", sagte der Cheftrainer. Mit einer 8:4-Führung nach 14 Minuten fanden die Gäste einen guten Start. Bei doppelter Unterzahl, Patrick Künzler und Dean Woof brummten Zeitstrafen ab, und nachfolgender doppelter Manndeckung gegen Oliver Glatz und Jannis Pille geriet der VfL aus dem Rhythmus und bis zur Pause mit 12:14 in Rückstand. "Wir waren da nicht gut im Angriff und haben uns zehn technische Fehler geleistet. In der zweiten Halbzeit haben wir nur noch einen gemacht", berichtete Teamsprecher Reiner Glatz. Nach 40 Minuten lagen Heemann und Co. wieder mit 17:15 in Front und hielten den Vorsprung bis in die Schlussminute. Vorsfelde verkürzte auf 22:21 und bekam 30 Sekunden vor dem Ende noch einmal Ballbesitz. Die Hausherren setzen alles auf eine Karte und ersetzen den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler. VfL-Keeper Frank Rosenthal entschärfte den letzten Wurf von Christian Bangemann, spielte zu Marcel Engelhard der die Kugel zum umjubelten 23:21-Siegtreffer ins leere Tor bugsierte. VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen; Jannis Pille (4), Wood (4), Engelhard (4), Glatz (4/2), Heemann (3), Kanngießer (2), Henke (1), Tabacu (1), Künzler, Jasper Pille, Scherer, Hertel.



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