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Trainer Christian Raddatz und Carem Griese hängen die erste HVN-Pokalrunde aber nicht allzu hoch

Generalprobe mit Licht und Schatten

Hameln-Pyrmont. Eine Woche vor dem Punktspiel-Start bestimmten Licht und Schatten das Handball-Geschehen der ersten HVN-Pokalrunde. Emmerthals Trainer Christian Raddatz war überrascht, in welch guter Frühform sich seine TSGer bereits präsentierten. Ein 30:27-Auftaktsieg gegen Verbandsliga-Aufsteiger HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf und ein 31:29-Erfolg gegen den TV 87 Stadtoldendorf bescherte dem Trainer nicht nur jede Menge guter Erkenntnisse, sondern der Mannschaft auch den überraschenden Einzug in die zweite Pokalrunde auf Niedersachsen-Ebene.

veröffentlicht am 15.09.2014 um 15:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 14:12 Uhr

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Die hatte Emmerthals Handball-Chef Stephan Kutschera eher den fast in bester Besetzung angetretenen Oldendorfern zugetraut. Doch die TSG war in der Vorbereitung wohl schon einen Schritt weiter als der Rivale von der Weser. Trotz der Ausfälle von Jan Owczarski, Tobias Brackhahn, Dennis Ostermann und Hendrik Lity lief der Ball bei den Emmerthalern gut durch die Reihen. Im Angriff hatte sich vor allem Jonas Niemann, der in beiden Begegnungen 19 Treffer erzielte, schon ganz gut eingeworfen. Aber auch die Torquote von Kreisläufer Jürgen Rotmann (14) und Spielmacher Gordon Wahl (14) konnte sich durchaus sehen lassen. Positiv überrascht hatten Kutschera aber auch Christopher Beims als Spielgestalter im Rückraum und Maximilian Vogt, der auf der Außenbahn den Brackhahn-Ausfall gut kompensierte. Die erste Pokalrunde war für den Vereinschef und auch für den Trainer aber nicht mehr als „ein guter Test unter Wettkampfcharakter“. Zwei Siege wären Raddatz und Kutschera an den ersten beiden Landesliga-Spieltagen jedoch wichtiger. Die TSG startet mit einem Auswärtsspiel bei Springe II (20. September) und hat eine Woche Heimrecht gegen Stadtoldendorf.

Gegen klassentiefere Mannschaften verliert man immer ungern, so auch Carem Griese. Der Coach der HO-Handballer hätte das Pokalturnier zwar gern gewonnen, doch Platz zwei nach dem 29:24-Sieg gegen Stadtoldendorf wirft ihn keinesfalls aus der Bahn. Griese sieht die Lage auch nicht dramatisch: „Das war eher ein Dämpfer zur richtigen Zeit.“ In beiden Spiele – Haupttorschützen waren Tobias Schöttelndreier und Johannes Bauer – wurde zwar viel getestet, die Fehlerquote war dennoch zu hoch. „Von den Spielern muss sich der eine oder anderen noch steigern“, erkannte der Trainer schon im Auftaktspiel gegen die Emmerthaler. Ausgenommen war Rasmus Meier, denn der kam nach seiner langen Verletzungspause im Pokal erstmals wieder zum Einsatz. „Rasmus muss sich erst wieder rantasten“, nahm ihn Griese aus der Kritik. Ein großes Lob sprach er Torhüter Daniel Kaiser aus. Der ist derzeit Alleinunterhalter im HSG-Tor, weil die beiden Routiniers Oliver Kroh und Florian Söhlke noch mindestens drei bis vier Wochen ausfallen werden. Für Griese eher ein kleineres Problem: „Da muss Daniel durch.“ Kam er auch, die Pokal-Aufgabe löste er mit Bravour und lässt für das erste Punktspiel am kommenden Samstag (18.30 Uhr) in Warberg hoffen.

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Carem Griese rhs


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