weather-image
11°
×

Zwölf Tore beim Braunschweiger 25:15-Sieg in Hessisch Oldendorf

Geier der bissigste „Löwe“

Hessisch Oldendorf. Eine Halbzeit durften sich die Handballer der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf Hoffnung machen, am Ende blieb die Überraschung in der Verbandsliga jedoch aus. Spitzenreiter MTV Braunschweig gewann mit 25:15 (10:8) und ließ sich in der voll besetzten Sporthalle am Rosenbusch nicht vom Thron der 5. Liga stoßen. Eine Glanzvorstellung lieferte das vom ehemaligen Hamelner Bundesliga-Spieler Volker Mudrow trainierte Topteam aber auch nicht ab. Allein der zwölffache Torschütze Felix Geier lag absolut im Limit und war von der HSG-Abwehr kaum in den Griff zu bekommen.

veröffentlicht am 22.02.2015 um 15:13 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Autor:

Den Braunschweiger „Löwen“, die in der ersten Halbzeit vier Siebenmeter nicht im HSG-Gehäuse unterbringen konnten, reichten starke zehn Minuten nach dem Seitenwechsel zum Sieg. Da bauten sie die Führung bis zur 40. Minute auf 16:8 aus und kontrollierten das Spiel danach ohne große Probleme. Gästetrainer Volker Mudrow vertraute vor allem seiner jungen Garde und setzte gleich drei A-Junioren ein.

Die HO-Handballer von Trainer Carem Griese konnten lediglich auf 12:16 verkürzen. Mehr war nicht drin, denn im Abschluss offenbarten Weidemann und Co. einfach zu große Schwächen und scheiterten zu oft am überragenden Timon Wilken im Gästetor. Mit Florian Söhlke stand bei der HSG ebenfalls ein starker Mann zwischen den Pfosten. Deshalb blieben auch die Braunschweiger mit 25 Treffern am Ende deutlich unter ihrem Limit. Das störte Mudrow wenig: „Wir haben immerhin mit zehn Toren Unterschied gewonnen.“ Carem Griese war mit dem Ergebnis aber keinesfalls zufrieden: „Wir haben die taktischen Vorgaben einfach nicht konsequent umgesetzt.“ In einer Sache waren sich die Trainer absolut einig. Die Leistung des Bad Pyrmonter Schiedsrichter-Duos Warnke/Steffens brachte beide auf die Palme und auch auf der Tribüne hatten die zwei Unparteiischen nach der Partie keine Freunde.

Übersichtlich blieb die Torschützenliste der HO-Handballer. Nur Fabian Weidemann (4), Sebastian Kalt, Björn Herrmann (je 3), Johannes Bauer, Jan-Torben Weidemann (je 2) und Christoph Bauer (1) trafen.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige