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Springes vierter Versuch in Hameln: Rimpar Wölfe kommen

Geht der Freudentanz weiter?

Hameln. Vierter Auftritt der Handball-Freunde Springe in der Rattenfänger-Halle. Am Freitag (20 Uhr) wollen die Springer den Aufwärtstrend der letzten beiden Spiele – 3:1 Punkte gegen Ferndorf und Nordhorn – mit einem Heimsieg in der 2. Bundesliga gegen die „Wölfe“ der DJK Rimpar fortsetzen.

veröffentlicht am 18.02.2016 um 16:57 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:36 Uhr

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Die Zeit der hängenden Köpfe scheint Geschichte – denn plötzlich haben die Handballfreunde Springe den Freudentanz entdeckt. Es darf wieder gelacht werden am Deister, denn zuletzt holte der abstiegsbedrohte Zweitligist drei Punkte in Serie. Eine kleine Wiederauferstehung im Kampf um den Klassenerhalt, aber noch kein Grund für allzu große Euphorie. Doch was helfen dem Schlusslicht die drei Zähler, wenn jetzt nicht der nächste Streich folgt? Eigentlich zwei Streiche, denn auf das wiedererstarkte Team des Trainergespanns Oleg Kuleshov/Slava Gorpishin wartet ein brisanter Doppelspieltag. Zunächst ist Springe am Freitag (20 Uhr) in der Hamelner Rattenfängerhalle Gastgeber für die zuletzt schwächelnden DJK Rimpar Wölfe aus Würzburg, am Sonntag (17 Uhr) geht die Reise zum TV Emsdetten. Zwei Kontrahenten, die zweifellos noch in die Kategorie machbar einzuordnen sind. Wäre da im Moment nicht noch ein kleines Handicap. Bislang traten die Handballfreunde dreimal in der Stockhofarena auf und verließen ihre zweite „sportliche Heimat“ auch dreimal mit leeren Händen. Muss sich ändern. Wenn nicht jetzt, wann dann? Sieht auch HF-Manager Dennis Melching so: „Wir wollen die positive Stimmung der letzten beiden Spiele mitnehmen und unseren Aufwärtstrend weiter fortsetzen.“ Auf dem Parkett umsetzen müssen das allerdings Kapitän Jannis Fautek und seine Mitstreiter, die nun wesentlich geschlossener auftreten als in der Hinrunde. Vor allem auch in der Abwehr.

Nicht ganz ausgeschlossen, dass der sensationelle EM-Triumph der deutschen Handball-Nationalmannschaft bei dieser Entwicklung ein klein wenig Pate stand. Springes Torhüter Robert Wetzel sieht jedenfalls einige Parallelen. „Das war mehr Kampf als alles andere in der Abwehr, aber nur so geht es.“ Wie wichtig eine starke Defensive ist, betont auch Gorpishin immer wieder, hofft aber auch auf mehr Kaltschnäuzigkeit und Übersicht im Angriff. Bis auf Rückraumspieler Lukas Ossenkopp, der während der Woche das Bett mit Fieber hüten musste, steht den Handballfreunden der komplette Kader zur Verfügung. Und der hat es am langen Wochenende selbst in der Hand: Freudentanz – oder Rückkehr der hängenden Köpfe? ro/jab



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