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VfL Hameln heute zum Verfolgerduell nach Liebenau / Hylmars Einsatz fraglich

Gegen Aue läuft nichts im Schongang

Handball (jko). Die letzten beiden Siege gegen die Kellerkinder Stadtoldendorf und Celle konnte Oberligist VfL Hameln mehr oder weniger im Schongang einfahren. So leicht wird es im Auswärtsspiel beim SV Aue Liebenau am Sonnabend ab 19.15 Uhr in der St.-Laurentius-Sporthalle definitiv nicht.

veröffentlicht am 13.05.2011 um 17:52 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:41 Uhr

Es wartet ein ganz anderes Kaliber, denn das Match wird zum Kampf um Platz drei. Den haben momentan noch die Hausherren mit 35:19 Punkten inne. Der VfL ist aber mit nur einem Zähler Rückstand auf Tuchfühlung. „Die Aussicht auf den dritten Rang motiviert uns noch einmal besonders. Wir haben einen guten Lauf und wollen diesen möglichst fortsetzen“, betont Trainer Hajo Wulff, stellt aber auch klar, „dass wir uns da keinem besonderen Druck aussetzen.“

„Wir lassen uns nicht verrückt machen, können befreit aufspielen und gehen mit Spaß an die Sache ran“, so der Chefcoach, der beruflich bedingt auf Linksaußen Marc Clausing verzichten muss. Noch fraglich ist der Einsatz von Sven Hylmar. Der Rechtsaußen klagt über eine Blessur im rechten Schulter-Brust-Bereich. „Hylmi könnte zwar in der Deckung spielen, aber er hat Probleme beim Werfen“, berichtet Wulff. Nach 12:2 Punkten in Serie strotzen die Hamelner vor Selbstvertrauen und wollen Revanche für die 32:35-Hinspielniederlage.

Ganz anders die Lage beim SV Aue Liebenau, die zuletzt dreimal als Verlierer vom Platz gingen. Mit Meister Großburgwedel, Burgdorf II und Northeim waren die Gegner allerdings auch nicht von Pappe. Neben der Tagesform wird auch die Deckungsarbeit für den Spielausgang entscheidend sein. Auf die VfL-Abwehrformation wartet Schwerstarbeit. Liebenau verfügt mit 958 erzielten Treffern über den zweitbesten Angriff der Liga. Vor allem Waldemar Buchmüller (156/12), Malte Grabisch (154/28), Daniel Fromme (139/47) und der frühere Fredenbecker Tobias Naumann (120) ballern munter um die Wette.

„Wir müssen sie offensiv und aggressiv angehen. Dann werden wir sehen, was passiert“, lächelt Wulff mit einem Hauch Optimismus. Sein Liebenauer Kollege Ingmar Steins will unbedingt den dritten Platz verteidigen: „Mit den vergangenen Wochen konnten wir wirklich nicht zufrieden sein. Aber das Ding gegen VfL Hameln wollen wir unbedingt gewinnen.“



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