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Theodoros Evangelidis und sein Comeback bei den HF nach drei Monaten Verletzungspause

„Für den Anfang ein sehr gutes Spiel“

Rückblende: Sonnabend, 1. September, kurz vor 19 Uhr. Theodoros Evangelidis steigt im Drittliga-Auftaktspiel der HF Springe gegen den VfL Potsdam zum Sprungwurf hoch, kommt unglücklich wieder auf und bleibt vor Schmerzen schreiend liegen. Er hat eine offene Wunde am Knöchel, wird minutenlang behandelt. Genau drei Monate später, Sonnabend, 1. Dezember, 18.11 Uhr: Evangelidis gibt gegen den TSV Altenholz sein Comeback.

veröffentlicht am 04.12.2012 um 00:04 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:41 Uhr

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Handball (jab). Rückblende: Sonnabend, 1. September, kurz vor 19 Uhr. Theodoros Evangelidis steigt im Drittliga-Auftaktspiel der HF Springe gegen den VfL Potsdam zum Sprungwurf hoch, kommt unglücklich wieder auf und bleibt vor Schmerzen schreiend liegen. Er hat eine offene Wunde am Knöchel, wird minutenlang behandelt. Genau drei Monate später, Sonnabend, 1. Dezember, 18.11 Uhr: Evangelidis gibt gegen den TSV Altenholz sein Comeback. Zwei Minuten später erzielt der Grieche sein erstes Tor, keine 60 Sekunden danach sein zweites. Wieder schreit er. Diesmal nicht vor Schmerzen sondern seine Freude heraus. Mit fünf Feldtoren ist er am Ende bester Werfer seines Teams beim 24:23-Erfolg. Kein Wunder, dass der 25-Jährige noch etwas mehr strahlt als seine Teamkollegen, als die Mannschaft sich nach dem Spiel bei ihren Fans bedankt.

Wenn es nach Mannschaftsarzt Peter Neiseke gegangen wäre, hätte Evangelidis gegen Altenholz noch nicht gespielt, sondern erst am kommenden Sonnabend gegen Usedom. Mit Hilfe von HF-Physiotherapeut Martin Gröppert schaffte er es aber, rechtzeitig fit zu werden: „Der Fuß ist noch nicht perfekt ausgeheilt“, sagt Evangelidis, „aber ich fühle mich gut. Für den Anfang war es schon ein sehr gutes Spiel.“

Das gilt für sein Comeback, die Mannschaft hat freilich noch jede Menge Luft nach oben. Das weiß auch Evangelidis: „Wir müssen noch besser zusammenspielen. Aber mit dem neuen Trainer werden wir bald besser dastehen in der Tabelle.“ Mit dem ehemaligen HF-Coach Oleg Kuleshov soll die griechische Fraktion – außer Evangelidis gehören Charalampos Mallios, Nikolaos Riganas und Nikolaos Tzoufras dazu – ihre Probleme gehabt haben. „Das sind nur Gerüchte“, sagt Evangelidis, „wir sind Profis und haben versucht, das umzusetzen, was er wollte. Oleg war einer der Gründe, warum wir hier sind. Er war einer der besten Handballer der Welt, als Junge habe ich ihn bewundert.“

Freudenschreie und Schmerzensschreie: Theodoros Evangelidis nach einem seiner fünf Tore gegen Altenholz...

Fakt ist, dass außer den vier Griechen kein HF-Spieler in Springe wohnt. Auch das sieht Evangelidis nicht als Problem. „Hildesheim und Hannover sind ja nicht weit weg.“ So war er auch dabei, als nach dem Sieg gegen Altenholz noch in den Geburtstag von Claus Karpstein reingefeiert wurde. Evangelidis feierte dabei auch sein Comeback: „Ich bin sehr glücklich“, sagte er. Das hätte er nicht gemusst – man sah es auch so.



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