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Hamelns Klasse-Keeper pariert beim 25:21-Heimsieg des VfL gegen Großenheidorn fünf Strafwürfe

Frank Rosenthal – der Hexer von Hameln

Handball (jko). Es war wie das Spiel zwischen Hase und Igel. Wo die Handballer des MTV Großenheidorn auch hinwarfen, Frank Rosenthal war schon da. Der Torhüter des VfL Hameln wurde beim mühsamen 25:21 (13:12)-Sieg zum „Hexer“ zwischen den Pfosten und entschärfte gleich 21 Bälle, darunter fünf Siebenmeter.

veröffentlicht am 21.10.2012 um 16:14 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:41 Uhr

Die 300 Zuschauer in Afferde hatten ihren Helden. „Frank war unser Matchwinner, hat überragend gehalten“, meinte Trainer Sönke Koß. „Wir müssen uns bei Frank bedanken, das war ganz großes Kino“, war Jannik Henke letztendlich froh über die zwei Punkte. Das Schlusslicht wehrte sich nach Kräften. In der ersten Halbzeit lief der VfL sogar einem Rückstand hinterher. Auch weil Großenheidorns gefährlichster Angreifer Milan Djuric bis zu diesem Zeitpunkt bereits sechs seiner letztendlich acht Tore erzielt hatte. Trainer Sönke Koß stellte deshalb auch die Abwehr um und ließ den Torjäger von Jannik Henke in Manndeckung nehmen. „Das war die richtige Maßnahme“, atmete der Chefcoach durch. Denn Youngster Henke löste diese Aufgabe mit Bravour. Doch der MTV Großenheidorn gab sich noch lange nicht geschlagen und so war die spannende Begegnung noch bis zum Stand von 22:21 in der 58. Minute völlig offen.

Drei Treffer von Jannis Pille, Heiko Heemann und Marcel Engelhard brachten in den letzten 90 Sekunden schließlich die Entscheidung. „Von sechs Siebenmetern fünf verworfen ist eine ganz miese Quote. Das war der Knackpunkt“, resümierte MTV-Trainer Michael Evers. Heidorns Routinier Bertrand Salzwedel sah nach einer Attacke gegen Henke (37.) die Rote Karte, Jan-André Block (MTV/45.) und Andrei Tabacu (VfL/49.) mussten nach jeweils dritter Zeitstrafe vorzeitig duschen.

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen, Wood (6/4), Höltje (5), Heemann (5), Engelhard (4), Kanngießer (2), Jannis Pille (2), Glatz (1), Henke, Künzler, Tabacu, Scherer, Jasper Pille.

Der Hamelner Marcel Engelhard (li.) enteilt Niko Blanke. Foto: nls

Er zieht den Ball magisch an: Hamelns Torhüter Frank Rosenthal.

Foto: nls



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