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Europapokal-Hinspiel in Metzingen: Fällt Blombergs Kapitänin Rüffieux aus?

Vor dem Europapokal-Hinspiel in Metzingen bangt Frauenhandball-Bundesligist HSG Blomberg-Lippe noch um den Einsatz von Kapitänin Laura Rüffieux: „Wir werden auf keinen Fall ins Risiko gehen. Die Gesundheit meiner Spielerinnen hat immer höchste Priorität“, sagt HSG-Trainer Steffen Birkner.

veröffentlicht am 15.10.2021 um 16:56 Uhr

BLOMBERG. Keine 72 Stunden nach dem Abpfiff des kräftezehrenden Bundesligaspiels gegen die Sport-Union Neckarsulm ist die HSG Blomberg-Lippe am Samstag auf internationaler Bühne im Europapokal gefordert. Im Hinspiel der 2. Qualifikationsrunde trifft die Mannschaft aus der Nelkenstadt um 19:30 Uhr in der Öschhalle auf Ligakonkurrent Metzingen.

400 Kilometer lang war die Reise nach Neckarsulm am Mittwoch, knapp 500 Kilometer liegen am Samstag vor den Blombergerinnen. Die Fahrt führt nach Metzingen, wo die beiden deutschen Teams in der EHF European League Women um das Weiterkommen in die 3. Qualifikationsrunde kämpfen. Ziel der Mannschaft um Melanie Veith und Co. ist es dabei, sich eine gute Ausgangslage für das alles entscheidende Rückspiel am 23. Oktober (Anwurf: 18 Uhr) in der Phoenix Cantact Arena in Lemgo zu verschaffen.

„Metzingen zählt seit Jahren zu den absoluten Topteams in Deutschland und hat auch dieses Jahr wieder eine sehr gute Mannschaft zusammen. Entsprechend schwer wird die Aufgabe für uns“, hofft HSG-Trainer Steffen Birkner auf ein ausgeglichenes Spiel. „Ähnlich wie wir, ist Metzingen jederzeit in der Lage mit hohem Tempohandball zu einfachen Toren zu kommen. Das werden wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern wollen. Die Fans in der Öschhalle können sich auf ein attraktives und hart umkämpftes Duell freuen“, ist sich Birkner sicher.

Sein junges Team ruft er vor dem Spiel dazu auf, in jeder Phase der Begegnung die Ruhe zu bewahren. „Die Atmosphäre in Metzingen ist immer besonders. Wir spielen am Samstag jedoch erst die erste Halbzeit. Das müssen wir bei diesem Spiel immer im Kopf haben. Egal wie es steht, wir müssen 60 Minuten an unser Limit gehen, um für das Rückspiel in Lemgo alle Möglichkeiten für ein Weiterkommen zu bewahren“, so Birkner.

Auch Metzingen war am vergangenen Mittwoch in der Handball Bundesliga Frauen gefordert. In einem wahren Thriller sicherte sich das Team von Trainerin Edina Rott in letzter Sekunde mit einem erfolgreich verwandelten Siebenmeter zwei Punkte gegen den VfL Oldenburg. Mit vier Siegen aus fünf Spielen sind TusSies-Spielmacherin Silje Brøns Petersen und Co. damit erfolgreich in die Saison gestartet. Lediglich gegen die Übermannschaft aus Bietigheim hatte Metzingen beim 24:32 nicht den Hauch einer Chance.

Ob Birkner in Metzingen wieder auf seine Kapitänin und Kreisläuferin Laura Rüffieux zurückgreifen kann, bleibt ungewiss. „Die Entscheidung wird erst morgen früh fallen. Wir werden auf keinen Fall ins Risiko gehen. Die Gesundheit meiner Spielerinnen hat immer höchste Priorität“, wagt der HSG-Trainer noch keine Prognose. Bis auf Nele Franz und Jenny Murer haben sich jedoch alle weiteren Spielerinnen für das Duell auf der internationalen Bühne fit gemeldet.

Für den Sieger aus Hin- und Rückspiel steht der kommende Gegner übrigens schon fest. Sollten sich die Birkner-Schützlinge erfolgreich durchsetzen, wartet in der 3. Quali-Runde endlich auch ein internationales Duell gegen den ungarischen Vertreter Vaci NKSE.

Tickets für das Rückspiel in Lemgo sind noch ausreichend in allen Kategorien verfügbar. Mit dem „goldenen Oktober-Ticket“ haben HSG-Fans dabei die Möglichkeit beim Besuch beider Heimspiele im Oktober zu sparen. Bundle-Tickets gegen Oldenburg (20. Oktober) und Metzingen (23. Oktober) sind in der 1. Kategorie für nur 29 Euro (statt 36), in der 2. Kategorie für nur 25 Euro (statt 30) erhältlich. Ermäßigt kosten die Karten 20/19 Euro.



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