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Handball: Doch vom Regionsoberliga-Abstieg will Aerzens Trainer Sven Hylmar nichts hören

„Es sieht nicht gut aus“

HAMELN-PYRMONT. Aerzens Trainer Sven Hylmar, der auch einige Jahre beim Handball-Oberligisten VfL Hameln auf Torjagd ging, will vom Abstieg zwar nichts hören, die derzeit prekäre Situation bei den Handballfreunden aber auch keinesfalls schönreden. „Es sieht nicht gut aus“, muss er zugeben.

veröffentlicht am 30.01.2018 um 17:49 Uhr

Voll im Abstiegskampf – Aerzens Trainer Sven Hylmar. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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„Wir hatten uns die Saison auch anders vorgestellt.“ Derzeit hält Hylmars Truppe als Tabellen-13. das Schlusslicht der Regionsoberliga hoch. Über der Hummetal-Halle, wo man vor dem Anpfiff des ersten Spieltages noch von einer Saison im ruhigen Fahrwasser träumte, schwebt das Abstiegsgespenst.

Jetzt warten auf Torjäger Sebastian Steup und Co. noch zehn Spiele. Und da gilt für den Coach, der zuletzt im Spiel gegen Spitzenreiter Vinnhorst II sogar selbst noch einmal das Trikot überstreifte, ausnahmslos die Devise „Gas geben“. Mindestens fünf Siege sind sein erklärtes Ziel: „Wir haben noch sechs Heimspiele und da müssen wir punkten.“ Doch damit der angestrebte Zehnerpack auch tatsächlich mitgenommen werden kann, muss Hylmar vor allem mehr Stabilität ins Team bringen. „Die Mannschaft hat durchaus Qualität, aber die rufen wir nicht konsequent ab“, bemängelt er. „Wir nehmen uns immer mal wieder unnötige Auszeiten und haben dadurch zu viele Schwankungen.“

Und selbst wenn die erhofften zehn Punkte in den letzten zehn Partien eingefahren werden, kann es noch einmal eng werden. Denn in der Regionsoberliga gilt in Sachen Abstieg die gleitende Skala. Heißt im Klartext – selbst der Tabellenzwölfte könnte am Saisonende noch in den sauren Abstiegsapfel beißen. Denn die gleitende Skala richtet sich nach den Absteigern aus der Landesliga. Dort dürfte das Thema Klassenerhalt beim sieglosen Schlusslicht MTV Rohrsen wohl schon längst kein Thema mehr sein. Aber auch der HSG Exten/Rinteln droht als Tabellenvorletzter der Absturz. Und dann könnte auch noch die TSG Emmerthal II, die mit derzeit 9:17 Zählern ebenfalls noch keine Bäume ausgerissen hat, mit in den Abstiegssog gezogen werden.

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