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„Erstes Spiel abgehakt“ - VfL-Reserve will anderes Gesicht zeigen

Die deftige 23:36-Heimpleite gegen Altwarmbüchen mussten die Landesliga-Handballer des VfL Hameln II erst einmal verdauen: „Wir müssen das Spiel ganz schnell abhaken“, sagt Trainer Dennis Werner, der am Samstag (16 Uhr) bei der HSG Schaumburg-Nord II den verpatzten Saisonstart ausbügeln will:

veröffentlicht am 24.09.2021 um 15:21 Uhr

HSG Schaumburg-Nord II – VfL Hameln II (Samstag, 16 Uhr).

„Wir müssen das letzte Spiel ganz schnell abhaken“, berichtet Hamelns Trainer Dennis Werner vor dem ersten Auswärtsspiel bei Schaumburgs Reserve. Am ersten Spieltag gerieten die VfLer beim 23:36 gegen Altwarmbüchen unter die Räder. Auch die Hausherren gingen zum Saisonauftakt leer aus und mussten sich Deister Süntel mit 24:27 geschlagen geben. „Wir müssen uns gegen Schaumburg-Nord wieder auf eine starke Abwehr konzentrieren. Unter der Woche haben wir in den Trainingseinheiten unser Umschaltspiel trainiert. Das wollen wir am Samstag umsetzen“, gibt Werner die Devise aus. Im personellen Bereich können die Gäste nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Dennis Lütting steht der komplette Kader zur Verfügung. „Wir wollen mit viel Elan ins Spiel gehen und die ersten beiden Punkte holen. Auch Schaumburg wird aufgrund der ersten Niederlage motiviert sein und will gerade zu Hause das erste Erfolgserlebnis feiern. Den Gegner kann ich schlecht einschätzen. Bei zweiten Mannschaften weiß man nie, wer da so aufläuft. Sie haben zuletzt auch immer eine gute Jugend gehabt“, weiß Werner.

Hannoverscher SC – HSG Deister Süntel (Sonntag, 15.30 Uhr).

Am Sonntag wählt Deutschland nicht nur eine neue Regierung, sondern für die erste Herren der HSG Deister Süntel steht auch das erste Auswärtsspiel der Saison auf dem Spielplan. Ab 15.30 Uhr sind die Spieler um Kreisläufer Christoph Tegtmeyer in der Sporthalle Leibnizschule (Röntgenstr. 8 / Eingang Lister Kirchweg, 30163 Hannover) beim Hannoverschen SC zu Gast. Der HSG-Kapitän warnt jedoch vor einer eventuellen Überheblichkeit: „Der HSC hat seine erste Partie im Stadtderby gegen Herrenhausen zwar klar verloren, aber das Spiel wird mit Sicherheit kein Selbstläufer für uns.“ In Hannover wird HSG-Coach Slava Gorpishin nicht auf seinen gesamten Kader zurückgreifen können. Mit Mirco Mikize fällt einer der Torhüter aufgrund eines Muskelfaserrisses definitiv aus und bei einigen Akteuren steht noch nicht endgültig fest, ob berufliche und private Verpflichtungen einen Einsatz zulassen. Doch egal mit welchem Kader die HSG in Hannover antreten wird, peilt der erfahrene HSG-Coach den ersten Auswärtssieg der Saison an: „Wenn wir uns wie in der zweiten Halbzeit gegen Schaumburg auf unsere eigene Leistung konzentrieren und die Anzahl der technischen Fehler gering halten, dann können wir auch in Hannover gewinnen.“



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