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Trainer Carem Griese gönnt seinen Verbandsliga-Handballern trotz Dorffest keine Pause

Erst Training – dann Kirmes

Hessisch Oldendorf. „Trainer, wenn in Fuhlen Kirmes ist, brauchen wir aber mal frei“, forderten die Handballer der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf schon, als die Vorbereitungsphase beim Handball-Verbandsligisten begann. Doch Carem Griese ließ sich nicht breitschlagen. Der Trainer des Verbandsligisten kommt den Wünschen seiner Jungs am kommenden Wochenende nur bedingt nach.

veröffentlicht am 20.08.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:15 Uhr

Klaus Frye

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

„Erst Training, dann Kirmes“, hat er seinen Spielern unmissverständlich klargemacht. Und am Sonntag (15 Uhr) findet auch noch das Testspiel gegen den MTV Großenheidorn statt. Denn Griese weiß, dass auf seine Mannschaft eine hammerharte Saison zukommt. Denn aus der Oberliga Niedersachsen werden am Ende der Saison gleich vier Absteiger in die fünfte Liga durchgereicht.

Deshalb wird auch der Rückzug des MTV Moringen, der vor fünf Tagen sein Team aus der Verbandsliga zurückzog, nichts ändern, dass drei Vereine zurück in die Landesliga müssen. Griese macht sich nichts vor: „Das wird eine verdammt schwere Saison.“ Ausruhen ist also für ihn ein Fremdwort. Die Serie der Testspiele wird bereits heute gegen den HV Barsinghausen fortgesetzt. Und am letzten August-Wochenende folgt in der VfL-Sporthalle am Rosenbusch ein dreitägiges Trainingslager. Da wird der Trainer seiner Mannschaft den nötigen spielerischen Feinschliff verpassen. Mit Einschränkungen, denn einer seiner Leistungsträger muss zuschauen. Jan-Torben Weidemann, der Antreiber im Rückraum, zog sich am vergangenen Wochenende im Vorbereitungsspiel beim Oberligisten VfL Hameln einen Bruch des Mittelfingers zu und fällt dadurch längere Zeit aus. Doch Griese kann auch positive Nachrichten vermelden.

Auf der Torhüterposition machte Daniel Kaiser einen Riesenschritt nach vorn. „Der befindet sich mit Florian Söhlke und Oliver Kroh durchaus auf Augenhöhe“, lobte ihn der Trainer. Und ins Vorbereitungsprogramm wird nach seinem dritten Kreuzbandriss auch Sascha Weidemann wieder locker mit eingebunden. Bei den Testspielen lässt ihn Carem Griese aber noch zuschauen: „Er befindet sich schließlich noch in der Aufbauphase. Da werden wir nichts überstürzen.“ Die erste Pflichtaufgabe wartet am 12. September auf die HO-Handballer mit der 1. Runde des HVN-Pokals. In Langenhagen wartet erst Gastgeber HSG auf Grieses Jungs; bei einem Sieg könnte im zweiten Spiel mit einem weiteren Erfolg gegen den Sieger der Begegnung MTV Obernkirchen gegen MTV Braunschweig sogar der Einzug ins Achtelfinale unter Dach und Fach gebracht werden.



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