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Erst Tempo, dann Flaute

Vfl Hameln beendet Mini-Krise mit 29:23 gegen Hohnhorst/Haste

veröffentlicht am 10.03.2013 um 15:58 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 18:41 Uhr

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Autor:

Jürgen Kohlenberg

Hameln. Nach zwei Niederlagen in Serie fand der VfL Hameln in der Handball-Oberliga zurück in die Erfolgsspur. Gegen die SG Hohnhorst/Haste gab es nach zwei komplett unterschiedlichen Halbzeiten einen 29:23 (19:11)-Heimerfolg.

„Letztendlich bin ich froh über den Sieg, denn wir standen ganz schön unter Druck“, atmete Trainer Sönke Koß tief durch und ergänzte, „dass ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte, dass wir verlieren.“ Seine Schützlinge begannen auch gleich mit einem atemberaubenden Tempo und spielten mit den Gästen Katz und Maus. Als müsse der ganze Frust der letzten Wochen raus, legten die Hausherren mit einer 7:2-Führung nach sieben Minuten einen Blitzstart hin. Über 14:7 (17.) wurde bis zur Pause ein lockerer 19:11-Vorsprung herausgeworfen. In der zweiten Halbzeit dann ein komplett anderes Bild. Der VfL hatte irgendwie jegliche Spielfreude und Souveränität in der Kabine gelassen. In den ersten zehn Minuten (!) blieben Oliver Glatz und Co. ohne jeglichen Treffer. Glücklicherweise konnten die verletzungsbedingt arg gebeutelten Gäste (mit Kirchmann, Reinsch und Reichardt fehlten drei Stammspieler) daraus kein Kapital schlagen.

Erst Thorben Kanngießer beendete mit seinem Treffer zum 20:13 in der 41. Minute die Flaute. In der Folgezeit plätscherte die Partie dahin, und als nach 60 Minuten beim Endstand von 29:23 die Schlusssirene ertönte, war irgendwie jeder froh, dass es vorbei war.

„Der Einbruch in der zweiten Halbzeit ist mir ein Rätsel. Nachdem wir die erste Hälfte so drückend überlegen waren, wollten wir an Geschwindigkeit noch eine Schippe drauflegen. Das Gegenteil war der Fall und es machte sich wieder die Unsicherheit breit. So war es eine starke erste Halbzeit und eine schwache Zweite. Da müssen wir dran arbeiten“, resümierte Chefcoach Koß, der seinem in der 27. Minute für Frank Rosenthal eingewechselten Torhüter Tim Heisterhagen ein Sonderlob aussprach: „Er hat mich absolut überzeugt.“ Koß wechselte auch munter durch und gab seiner zweiten Reihe Einsatzzeit. Jasper Pille und Nils Colussi konnten sich dabei auch in die Torschützenliste eintragen. Trotz der Niederlage zeigte sich Hohnhorst-Trainer Olaf Kahl zufrieden: „Wir müssen uns nicht mit dem VfL messen und die Punkte zum Klassenerhalt gegen andere Teams einfahren. Mit unserem letzten Aufgebot haben wir uns über weite Strecken aber gut verkauft. Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie lebt.

VfL Hameln: Heisterhagen, Rosenthal - Glatz (5/1), Engelhard (4), Wood (4), Höltje (4/2), Heemann (3), Kanngießer (3), Henke (2), Jasper Pille (2), Künzler (1), Colussi (1), Hertel.



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