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27:22 – Zweitligist Springe feiert ersten Sieg / 27:35 – Auswärtspleite für Blombergs Frauen

Endlich!

Springe. Na bitte, es geht doch. Die Handballfreunde Springe atmen ganz tief durch. Mit dem 27:22 (12:7) gegen den TV Emsdetten gelang im fünften Versuch endlich der erste Sieg in der 2. Bundesliga. Gleichzeitig konnte das Team von Trainer Sven Lakenmacher die von allen ungeliebte Rote Laterne des Schlusslichts auch an die SG Bietigheim weiter reichen. Die Abstiegsränge konnte der Aufsteiger allerdings noch nicht verlassen. Trotz großer Verletzungssorgen geriet der Springer Erfolg aber eigentlich nie wirklich in Gefahr. Gestützt auf eine sichere Abwehr und einen starken Torhüter Mustafa Wendland hatte der Liga-Neuling schon zur Halbzeitpause (12:7) den Grundstein zum späteren Triumph gelegt. Danach wurde es dann nur noch einmal kurz spannend, als der TV Emsdetten bis auf 19:18 verkürzen konnte. Eine Auszeit der Springer stoppte dann aber den Elan der Gäste und fortan waren Kolditz und Co. wieder am Drücker. Für die Vorentscheidung sorgte dann Kapitän Jannis Fauteck mit seinem Treffer zum 26:21 (58.). „Ich hoffe, dass das jetzt ein paar Kräfte freisetzt“, blickt Trainer Lakenmacher nun optimistischer in die sportliche Zukunft.

veröffentlicht am 20.09.2015 um 13:03 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

HF Springe: Mustafa Wendland (im Tor), Maximilian Kolditz (8/4), Maurice Herbold (6), Tim Coors (4), Hendrik Pollex (3), Oliver Tesch (3), Lukas Ossenkopp (2), Jannis Fauteck (1), Arek Bosy, Marius Kastening.

Bad Wildungen. Überhaupt nicht rund lief es für die Handball-Frauen der HSG Blomberg-Lippe. Die kassierten im ersten Auswärtsspiel der neuen Bundesliga-Saison bei den Bad Wildungen „Vipers“ eine 27:35 (12:19)-Niederlage. An die starke Leistung des Heimsieges gegen Bietigheim konnte die Mannschaft von Trainer André Fuhr nie anknüpfen. Bei der löchrigen Abwehr bedankte sich Bad Wildungen schon in den ersten 20 Minuten mit einer 13:4-Führung. Vor allem Laura Vasilescu (elf Treffer) war nicht in den Griff zu bekommen. Erst nach der zweiten Auszeit, in der Fuhr ein Machtwort sprach, lösten seine Spielerinnen die Handbremse. Doch dem klaren Rückstand rannten sie bis zum Abpfiff weiter hinterher. Die Abwehrprobleme mit dem variablen Spiel der „Vipers“ blieben, aber immerhin traf Blomberg endlich auch das Tor. Trotzdem beorderte Fuhr seine Spielerinnen nach dem Abpfiff sofort in die Kabine. „Wir hatten reichlich Gesprächsbedarf“, klärte der Trainer in der Pressekonferenz auf. So fand das übliche Auslaufen mit deutlicher Verspätung statt.

HSG Blomberg-Lippe: Anna Monz, Melanie Veith – Laura Rüffieux (2), Gisa Klaunig (3/1), Franziska Müller (2), Katarina Pavlovic (9/4), Malgorzata Buklarewicz (3), Kathrin Pichlmeier, Denise Großheim, Gordana Mitrovic (7/2), Josefine Huber, Adriana Cardoso de Castro (1), Patricia Rodrigues.



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