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Handball: VfL Hameln erwartet den Lehrter SV

Ende der Stille: Glatz und Co. wieder auf Jubeltour?

HAMELN. Drei Wochen Stille sind Geschichte – jetzt kehrt wieder das Leben in die Afferder Sporthalle zurück. Zuschauergeklatsche und lautes Torgeschrei inklusive. Handball-Oberligist VfL Hameln hat seine Pause beendet und bittet am Freitag (20.15 Uhr) zur sicherlich arbeitsreichen „Spätschicht“ gegen den Lehrter SV.

veröffentlicht am 19.10.2017 um 16:32 Uhr

Hofft gegen Lehrte auf den Jubelfinger: Oliver Glatz Foto: Luksch
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Und wie das Duell gegen den Tabellenelften ausgehen soll, davon hat Trainer Frank Huchzermeier ganz feste Vorstellungen. „Für uns kommt nichts anderes als ein Heimsieg in Frage. Wir sind gut vorbereitet“, lautet seine klare Ansage an die Mannschaft.

Er weiß aber auch, dass sich das wahre Leistungsvermögen von Lehrte nicht unbedingt im aktuellen Tabellenstand widerspiegelt. Außerdem wird sich zeigen, ob die Hamelner ihren vor der Pause mit zwei Siegen in Serie gewonnenen Schwung auch über die Zeit gerettet haben. 5:5 Punkte sind schließlich noch keine Ausbeute zum Schwärmen, da muss sich ab jetzt noch einiges beim letztjährigen Vizemeister tun. Das sieht aber auch Frank Huchzermeier so. Der VfL-Coach ist sich deshalb sicher: „Nach der ganzen Verletztenmisere geht die Saison für uns jetzt erst richtig los.“

Nach der ganzen Verletztenmisere geht die Saison für uns jetzt erst richtig los.

Frank Huchzermeier, Trainer des VfL Hameln

Blickt er auf seinen zu Saisonbeginn noch arg geschwächten Kader, dann sieht er jetzt schon wieder das Licht am Ende des Tunnels. Die beiden Rückraumschützen Jannis Pille und Torben Höltje kommen nach ihren schweren Verletzungen immer besser in Tritt und werden gegen Lehrte sicherlich ihre Einsatzminuten erhalten. „Beide brauchen aber noch Zeit“, will Trainer Huchzermeier nichts überstürzen. Es sei denn, es läuft nicht.

Nicht ausgeschlossen, dass der Coach Jannis Pille wie zuletzt beim Sieg in Helmstedt dann kurzfristig in die Abwehr beordert. Ein riskanter, aber gelungener Schachzug. Noch nicht wieder mithelfen können wohl Spielmacher Jannik Henke, der nach seinem Muskelfaserriss allerdings schon trainiert hat, und Andreas Gödecke. ro/awa

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