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Handball: 32:23 gegen Aufsteiger Rohrsen

Emmerthal klarer Derbysieger

veröffentlicht am 02.10.2016 um 19:37 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:20 Uhr

TSG Emmerthal – MTV Rohrsen 32:23 (18:12).

Nächster Derbysieg für die TSG Emmerthal! Eine Woche nach dem Auswärtssieg bei ho-handball setzten sich die Grün-Weißen auch gegen den Liga-Neuling MTV Rohrsen durch. Mit aktuell 8:0-Punkten führt die Raddatz-Sieben damit die Tabelle weiterhin an. „Am Anfang haben wir nicht gut ins Spiel gefunden. Da haben wir viele einfach Tore bekommen und in der Abwehr noch nicht konsequent genug zugepackt“, bemängelte TSG-Trainer Christian Raddatz. Bis zum 9:9 (18.) setzte sich kein Team entscheidend ab. Die nächsten sieben Tore gingen auf das Konto der Gastgeber. Beim Pausenpfiff lagen die Emmerthaler mit sechs Treffern in Führung. „Umso länger das Spiel gedauert hat, desto mehr haben wir uns gefangen. Es hat allerdings heute gedauert bis wir richtig auf Temperatur waren“, schilderte Raddatz. Im zweiten Durchgang versuchten die Rohrser noch einmal alles und agierten oft mit sieben Feldspielern. Das nutzte TSG-Keeper Andrew Treuthard drei Mal aus und trug sich damit dreifach in die Torschützenliste ein. Die Emmerthaler ließen nichts mehr anbrennen und führten vier Minuten vor Schluss erstmals mit zehn Toren (30:20). Am Ende stand ein 32:23-Erfolg an der Anzeigetafel. „Das war ein ungefährdeter Sieg. Die Mannschaft hat heute als Team funktioniert“, so Raddatz, der Treuthardt ein Sonderlob aussprach.

TSG Emmerthal: Jan Owczarski (8/4), Arnold Schorich (7), Tobias Brackhahn (4), Ricardo Müller, Andrew Treuthardt (je 3), Ernestas Vaicys, Jürgen Rotmann (je 2), Gordon Wahl, Niklas Colusso, Konrad Spickermann (je 1).

MTV Rohrsen: Mats Gören Busse (9/2), Bastian Reinecke (7), Marcel Krüger (4), Oliver Duus, Niklas Röpke (je 1), Philipp Schonat (1/1).

TuS Bothfeld – ho-handball 23:30 (11:16).

Nach der Derbyniederlage gegen den Spitzenreiter Emmerthal kehrte ho-handball beim TuS Bothfeld in die Erfolgsspur zurück. Die Anfangsphase verlief noch ausgeglichen. Nach der 6:5-Führung gelangen der Wahl-Sieben vier Tore in Folge. Damit setzten sich die Hessisch Oldendorfer Mitte der ersten Halbzeit auf fünf Tore ab. Diese bestand auch noch beim Seitenwechsel. In der zweiten Halbzeit drängten die Gäste dann schnell auf die Entscheidung. Beim 22:12 in der 37. Minute betrug die Führung erstmals zehn Tore. Am Ende stand ein 30:23-Auswärtsieg auf der Anzeigetafel. Bei ho-handball zeigte sich der neunfache Torschütze Sebastian Kalt am treffsichersten.

ho-handball: Sebastian Kalt (9), Sascha Weidemann (5), Jan-Philipp Böhlke (4), Rasmus Meier, Christoph Bauer (je 3), Oliver Waltemathe, Fabian Weidemann (je 2), Kieren Wedemeyer, Tobias Schöttelndreier (je 1).

TSV Anderten II – VfL Hameln II 29:32 (14:17).

Der VfL bleibt auch nach dem vierten Spieltag ohne Niederlage – und spielt aktuell oben mit. Gegen Anderten gelang ein knapper Sieg. Zu Beginn lagen die Hamelner allerdings noch hinten. Nach 20 Minuten sah sich VfL-Coach Daniel Wick gezwungen, beim Stand von 7:10 eine Auszeit zu nehmen. „Da haben wir unsere Fehler angesprochen“, so Wick. Und seine Worte zeigten ihre Wirkung: Fortan waren die „Rattenfänger“ die bessere Mannschaft und erspielten sich zur Pause eine 17:14-Führung. Der zweite Durchgang begann zerfahren. „Beide Teams haben mehrere Fahrkarten verschenkt. Hätten wir Andertens Fehler in dieser Phase ausgenutzt, hätten wir früher den Sack zu machen können“, meinte Wick. So blieb es bis zum Ende spannend: Über 18:19 (40.) und 25:25 (50.) näherten sich die Kontrahenten der Schlussphase. Beim Stand von 31:29 parierte VfL-Keeper Andre Hübner schließlich einen wichtigen Siebenmeter. „Das war die Entscheidung. Wir haben danach noch einen draufgelegt und es war vorbei. Hätte Anderten den getroffen, wäre es vielleicht nochmal eng geworden“, atmete Wick durch.

VfL Hameln II: André Brodhage (11), Johannes Evert (9), Sebastian Maczka (7), Lars Trant (2), Gunnar Schraps (2), Lukas Röpke (1).



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