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Deutliche Worte von Emmerthals Vereinschef Stephan Kutschera / Handball-Landesliga

„Einige fahren mit angezogener Handbremse“

Handball (kf). Nach der desolaten 23:27-Heimpleite gegen Großenheidorn II hat Stephan Kutschera seiner Mannschaft kräftig den Kopf gewaschen. „Einige Spieler fahren mit angezogener Handbremse durch die Landesliga“, ärgerte sich der Vereinschef gewaltig. „Darauf können wir gern verzichten.“ Selbst beim torfreudigen Rückraumspieler Arnold Schorich lief es gegen Großenheidorn nicht richtig rund. Deshalb ist bei der Mannschaft am Samstag (19 Uhr) Wiedergutmachung angesagt, wenn die Partie bei der HSG Idensen/Wunstorf ansteht.

veröffentlicht am 15.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:41 Uhr

Auf Sieg, und damit den zweiten Auswärtserfolg der Saison, setzt deshalb auch Trainer Ralph Schönemeier, der seine Grippe überstanden hat, und morgen wieder auf der Bank sitzt. Doch für Schönemeier wird das Spiel kein Selbstläufer: „So leicht wie beim 27:20-Sieg in der Hinrunde werden wir es bestimmt nicht haben.“ Vor allem ein Spieler der Idenser bereitet ihm im Vorfeld Probleme. Der heißt Maik Bokeloh und ist nicht nur Toptorjäger der HSG, sondern auch Dreh- und Angelpunkt im Rückraum. „Den müssen wir ganz schnell in den Griff bekommen“, hat Schönemeier als Ziel ausgegeben. Dazu hat der Trainer ebenfalls noch einmal an die Mannschaft appeliert: „Die Einstellung muss einfach wieder stimmen.“

Die HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf setzt zwar auf den Heimvorteil am Rosenbusch, doch gegen TuS Vinnhorst könnte am Sonntag (17 Uhr) der Schuss durchaus nach hinten losgehen. Die Hannoveraner haben bislang eine starke Saison gespielt und zuletzt mit vier Siegen in Folge geglänzt. Vor allem mit dem 30:28-Erfolg gegen Burgdorf III ließen sie die Konkurrenz aufhorchen. Platz drei hatte kaum jemand auf der Rechnung. Eine solch gute Bilanz kann HSG-Coach Carem Griese derzeit nicht vorweisen. Sein Team schwächelte nach der Winterpause und rutschte mit mageren 2:6-Punkten in Folge ins Mittelfeld ab. Deshalb kann es für Griese eigentlich „nur besser werden.“



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