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Landesligist Emmerthal 29:27 gegen Sehnde / VfL II verliert in Stadtoldendorf

„Eine zähe Angelegenheit“

Hameln. Freud und Leid in der Handball-Landesliga der Männer. Die TSG Emmerthal erkämpfte einen 29:27-Arbeitssieg gegen Sehnde. Der VfL Hameln II ging in Stadtoldendorf mit 28:36 unter.

veröffentlicht am 15.11.2015 um 19:53 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:44 Uhr

Es darf auch mal ein Arbeitssieg sein. Denn große spielerische Klasse ließ Handball-Landesligist TSG Emmerthal beim 29:27 (14:14)-Heimsieg gegen den TVE Sehnde vermissen. „Das war von Anfang an eine zähe Angelegenheit“, gab Trainer Christian Raddatz nach dem Abpfiff zu. „Wir haben Sehnde überhaupt nicht richtig in den Griff bekommen.“ Selbst eine 11:7-Führung gaben seine Spieler schnell wieder aus der Hand. „Wir waren in der Abwehr auch oft zu spät dran.“ Nach der Pause konnten die Emmerthaler dem Spiel erst nach dem 15:17-Rückstand ihren Stempel aufdrücken. Der Schlendrian kehrte aber nach der 28:22-Führung zurück. „Der Sieg hätte höher ausfallen müssen“, haderte Raddatz. Eine gute Note erhielt von ihm vor allem Torhüter Lakshan Yogeswaran. Der A-Jugendliche bot bei seiner Landesliga-Premiere eine starke Partie. Die Torschützenliste der TSG führte Jan Owczarski mit sieben Treffern an. Erfolgreich waren auch noch Arnold Schorich (6), Gordon Wahl (5), Jürgen Rotmann (4), Lukas Huchthausen (3), Florian Backhaus (2) und Hendrik Lity (2).

Der VfL Hameln II kassierte beim TV 87 Stadtoldendorf eine 28:36 (14:18)-Pleite, mit der sich Trainer Daniel Wick kaum anfreunden konnte: „Wir haben 6:5 geführt, doch danach häufte sich unsere Fehlerquote gewaltig.“ Nicht nur in der Abwehr, auch im Angriff leistete sich die VfL-Reserve gravierende Fehler. Sehr zum Vorteil der Stadtoldendorfer, denn die verstanden die VfL-Schwächen schon vor der Halbzeit konsequent zu nutzen. Besser wurde es trotz der Kabinenpredigt des Trainers auch nicht. Im Gegenteil, fünf Minuten vor dem Abpfiff lag der VfL sogar mit 24:34 im Rückstand. Die VfL-Tore erzielten Michel Evert (8), Gunnar Schraps, Johannes Evert, Lukas Röpke, Alexander Nitschke (je 3), Timo Dettmering, Moritz Müller (je 2), Maik Taylor, David Emmel und Jan Ringe (je 1).kf

Torhüter Lakshan Yogeswaran


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