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Handball: VfL Hameln unterliegt 23:25 in Nienburg und endet auf Platz neun

Eine Saison zum Vergessen

HAMELN. Pleiten, Pech und Pannen. Eine Saison der Kategorie „schnell vergessen“ endete für Handball-Oberligist VfL Hameln wie sie auch begonnen hatte: Mit einer Niederlage. In diesem Fall der 13., was im Endeffekt Platz neun bedeutete.

veröffentlicht am 06.05.2018 um 11:02 Uhr
aktualisiert am 06.05.2018 um 12:50 Uhr

Jannis Pille (VfL). Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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23:25 (12:15) stand nach 60 zerfahrenen Minuten auf der Anzeigetafel in der Nienburger Sporthalle. Aus Hamelner Sicht ein unbefriedigendes Ergebnis, denn es war durchaus wieder einmal mehr drin. Doch wie schon so oft in dieser Spielzeit ging bei den Mannen von Trainer Frank Huchzermeier erneut im Endspurt alles flöten. Dabei durfte sich der Coach bei einer 23:22-Führung (57.) noch vage Hoffungen auf einen erfolgreichen Abschied von seiner einjährigen Dienstzeit machen. Aber Pustekuchen, denn plötzlich ging nach vorne gar nichts mehr. Bei Nienburg schon – und Thema durch. Zwar monierte Huchzermeier („Da fällt mir nichts mehr ein“) die seiner Meinung nach zum Teil fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen, doch daran allein dürfe es wohl nicht gelegen haben. Denn die betrafen eben auch Nienburg. Fakt ist einfach: Der VfL Hameln konnte während der gesamten Saison nie an die gute Form anknüpfen, die ihn zuvor bis zur Vizemeisterschaft getrieben hat. Natürlich auch deshalb, weil die Verletzungsseuche in Hameln zwischenzeitlich ihre Heimat gefunden hatte. Ein Grund mehr für das Management um Frank Rosenthal und Oliver Glatz, sich nun ernsthaft Gedanken darüber zu machen, wie derartige Engpässe künftig besser kompensiert werden können.

Ein etwas breiter aufgestellter Kader wäre sicherlich keine schlechte Alternative. Ganz wichtig auch die künftige Besetzung der Torhüterposition. Auf der ist nach dem Abgang von Zsolt Kovacs zum Meister Großenheidorn ein Vakuum entstanden. Ein adäquater Ersatz dürfte aber nur schwer zu bekommen sein. Viel Arbeit wartet nun auch auf den neuen Trainer Sven Hylmar. Allerdings kann es unter ihm nach dieser Minus-Saison eigentlich nur besser werden.

Information

HSG Nienburg - VfL Hameln 25:23 (15:12)

VfL Hameln: Zsolt Kovacs, Frank Rosenthal – Jannik Henke (5), Jannis Pille (5/1), André Brodhage (3), Johannes Evert (3), Sebastian Maczka (2), Tim Jürgens (2), Patrick Künzler (1), Jasper Pille (1), Janis Dohme (1).



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