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HF verlieren ersten Test gegen Lemgo mit 21:34 / Tzoufras noch nicht frei / Sonntag kommt Burgdorf

Eine Niederlage, die nicht wehtut

Handball. In der kommenden Drittliga-Saison wollen die Springer Fans solche Ergebnisse nicht sehen. Gestern nahmen die knapp 300 Zuschauer den HF Springe das 21:34 (10:15) abr nicht krumm. Es war schließlich das erste Testspiel in der Saisonvorbereitung – und der Gegner kein geringerer als Bundesligist TBV Lemgo, der mit immerhin vier aktuellen deutschen Nationalspielern an der Harmsmühlenstraße antrat.

veröffentlicht am 23.07.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 10.10.2017 um 09:22 Uhr

jan

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Das Ergebnis wäre vielleicht nicht ganz so deutlich ausgefallen, hätten die Gastgeber einen etatmäßigen Kreisläufer im Kader gehabt. Aber Slava Gorpishin war noch im Urlaub. Und der griechische Neuzugang Nikolaos Tzoufras hat noch keine Freigabe. „Wir warten noch auf eine Unterschrift vom griechischen Verband“, erklärte HF-Manager Dennis Melching. Am Kreis begann also Fabian Hinz, der es mit Gegenspielern zu tun bekam, „die im Schnitt wahrscheinlich 25 Kilo schwerer sind, als ich. Ich habe hauptsächlich versucht, stehen zu bleiben“, sagte er.

Die drei anderen Neuen gaben ein gutes Debüt. Nils Eichenberger spielte auf Rechtsaußen durch und machte zwei Tore. Kay Behnke löste nach der Pause Claus Karpstein auf Halbrechts ab und traf sogar viermal. Und Simon Herold stand in der zweiten Hälfte für Andreas Stange zwischen den Pfosten und zeigte einige starke Paraden. „Sie haben sich gut eingefügt“, so Melching.

Auch Lemgos neuer Trainer Dirk Beuchler, der erstmals auf der TBV-Bank saß, war zufrieden. „Wir haben guten Tempo-Handball gespielt und die Einstellung hat gestimmt. Das war mir wichtig.“ Weltmeister Florian Kehrmann und Nationaltorwart Carsten Lichtlein ließ Beuchler nach der Pause draußen, auch die weiteren Nationalspieler – Martin Strobel, Sebastian Preiß und Christoph Theuerkauf – saßen viel auf der Bank. „Ich will natürlich auch die Belastung verteilen“, so Beuchler, der heute schon zur nächsten harten Trainingseinheit bittet.

Der Zwei-Klassen-Unterschied zeigte sich von Beginn an, auch wenn der Bundesligist auf Kabinettstückchen verzichtete. Springe spielte aber engagiert mit und machte zwischenzeitlich aus einem 4:12 (20.) ein 10:13 (27.), was die Zuschauer mit frenetischem Applaus honorierten.

HF Springe: Stange, Herold – Hinz (7/1), Behnke (4), Deutsch (3), Eichenberger (2), Fauteck (2), Karpstein (1), Hermann (1), Djuric (1).

TBV Lemgo: Lichtlein, Formella – Theuerkauf (5/1), Johansson (4), Strobel (4), Liniger (4/1), Preiß (3), Bechtloff (3), Schneider (3), Smoler (2), Kehrmann (2), Haenen (2), Link (1), Dietrich (1).

Schon am morgigen Sonntag gastiert der nächste Bundesligist an der Harmsmühlenstraße. Um 16 Uhr empfangen die Springer die TSV Hannover-Burgdorf zum zweiten Testspiel. Dann kommt es zum Wiedersehen mit dem ehemaligen HF-Linksaußen Christopher Nordmeyer, der in der vergangenen Rückrunde den Trainerposten in Burgdorf übernahm. Der ursprünglich für den heutigen Sonnabend geplante Test in Lübbecke gegen West-Drittligist Wermelskirchen wurde abgesagt.



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