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Handball: Sohl nach 28:28 in Großenheidorn verärgert

„Eine katastrophale Defensivleistung“

GROSSENHEIDORN. Gute Nachricht: Die Serie des VfL Hameln in der Handball-Oberliga hielt. Nach dem 28:28 beim MTV Großenheidorn weist der Rangzweite eine Bilanz von 31:3 Punkten aus den letzten 17 Spielen vor. Die schlechte Nachricht: Vor dem Spitzenspiel gegen Tabellenführer Northeim zeigte die Betonabwehr erste Risse.

veröffentlicht am 02.04.2017 um 13:40 Uhr
aktualisiert am 04.04.2017 um 17:50 Uhr

Unzufrieden mit seiner Defensive: Trainer Henning Sohl. Foto: nls
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Und das ärgerte Trainer Henning Sohl gewaltig. „Großenheidorn hat unsere Abwehr mehrfach düpiert. Die stand völlig neben sich. Das war eine katastrophale Defensivleistung von uns“, nahm er kein Blatt vor den Mund. Trotz aller Mängel war das Hamelner Happy End aber greifbar nah, doch quasi mit dem Abpfiff versenkte Jonas Borgmann den Ball noch zum 28:28 im VfL-Tor. Erst kurz zuvor hatte Sebastian Maczka noch die Führung erzielt. Eben zu früh gefreut. Die von Trainer Marc Siegesmund gut eingestellten Gastgeber hatten lange Zeit die besseren Karten und lagen bis zur 36. Minute ständig mehr oder weniger deutlich in Führung. Erst dann gelang Hameln durch einem Doppelschlag von Maczka und Jannis Pille zum 20:19 kurzfristig die Wende. Doch, anstatt sich nun seinerseits ein wenig abzusetzen, leistete sich der Tabellenzweite, wie auch schon zuvor, einfach zu viele Fehlwürfe. So blieb die Partie fast zwangsläufig bis in die Schlussphase eng. „Vielleicht war es der Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt vor dem Spitzenspiel gegen Northeim“, orakelte Henning Sohl. ro/awa

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