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VfL Hameln trotz Personalnot hoch motiviert nach Lehrte / Entwarnung bei Marcel Engelhard

Ein Verfolgerduell auf Augenhöhe?

Handball (ro). Im Frühjahr 2010 war Oberligist VfL Hameln das letzte Mal beim Lehrter SV zu Gast, verlor mit 34:35 und damit seinerzeit das Rennen um die Meisterschaft. Lehrte stieg in die 3. Liga auf, aber auch sofort wieder ab. Jetzt kreuzen sich die Klingen der beiden Teams erneut. Nur geht es am Sonnabend um 18.30 Uhr in der Sporthalle an der Schlesischen Straße nicht mehr um den Titel, sondern wohl „nur“ um die Vizemeisterschaft.

veröffentlicht am 02.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 04:21 Uhr

Der verlustpunktfreie Primus TSV Hannover-Burgdorf II (32:0 Punkte) scheint einsam seine Kreise zu ziehen, der VfL Hameln folgt als Zweiter mit 24:6 Zählern und Gastgeber Lehrte ist als Vierter (24:8) absolut auf Schlagdistanz. „Vor der Leistung meiner Truppe in den letzten Wochen ziehe ich den Hut. Wir haben bewiesen, dass wir in die obere Tabellenregion gehören. Unsere Motivation ist topp“, betont Trainer Sönke Koß. Die Personallage ist allerdings angespannt. Neben dem Langzeitverletzten Sven Hylmar, der inzwischen im Annastift Hannover erfolgreich am linken Kreuzband operiert wurde, fallen auch Björn Schubert und Thorben Kanngießer langfristig aus. Schubert laboriert an einem Innenbandanriss im rechten Knie, kommt zwar um eine Operation herum, muss aber sechs Wochen eine Schiene tragen. Kanngießer sieht nach seinem Bänderriss im Fußgelenk schon wieder Licht am Ende des Tunnels und hofft, in drei Wochen wieder dabei zu sein. Bei Rechtsaußen Marcel Engelhard, der sich am rechten Mittelfuß verletzte, bestätigten sich die schlimmsten Befürchtungen glücklicherweise nicht. Es wurde „lediglich“ eine Stauchung diagnostiziert, seinem Einsatz steht demnach kaum etwas im Weg. „Durch die Situation müssen wir jetzt irgendwie durch. Den Kopf stecken wir jedenfalls nicht in den Sand und wollen auch in Lehrte punkten. Das wird ein hammerhartes Duell auf Augenhöhe“, sagt Koß, der vor dem Gegner gehörigen Respekt hat: „Die spielen einen gepflegten Ball.“ „Wir werden versuchen, den Grundstein erneut mit einer massiven Abwehrarbeit zu legen. Lehrte ist ausgeglichen und stark besetzt. Da kommt Schwerstarbeit auf uns zu. Im Hinblick auf das Spitzenspiel war der deutliche Sieg gegen Vorsfelde gut für den Kopf“, meint Torwart Frank Rosenthal, mahnt allerdings, „dass wir Schwächephasen minimieren müssen“. Der Lehrter SV ist in eigener Halle eine Macht, acht Siege aus acht Spielen schlagen zu Buche. Das Team um Regisseur Marcel Wendt will im Titelkampf nicht nachlassen und Revanche für die 26:30-Hinspielniederlage nehmen. Der zum Saisonende ausscheidende Trainer Lutz Ewert möchte sich „nach erfolgreichen Jahren“ mit dem „bestmöglichen Ergebnis“ verabschieden und seinem Nachfolger Maik Bodenburg, der derzeit noch die A-Jugend des TSV Anderten trainiert, ein bestelltes Feld übergeben.



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