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Koß nach 31:27-Sieg in Großenheidorn total happy / VfL für Hit gegen Northeim gerüstet

„Ein unfassbares Spiel!“

Großenheidorn. „Das war ein offener Schlagabtausch und ein unfassbares Spiel meiner Mannschaft. Wir hatten die größere Konstanz und haben deshalb völlig verdient gewonnen“, schwärmte Trainer Sönke Koß vom Gala-Auftritt des Handball-Oberligisten VfL Hameln am Steinhuder Meer. Dort beim MTV Großenheidorn gelang mit dem 31:27 (15:13)-Sieg nicht nur Revanche für die Hinspielniederlage sondern auch die Stabilisierung von Platz zwei. Sportlich ist nun alles bereit für das anstehende Spitzenspiel gegen Primus Northeim am kommenden Sonnabend in der Sporthalle von Afferde. Die Arena wird sicherlich aus allen Nähten platzen. Großenheidorn erwischte allerdings mit einem 6:4-Vorsprung nach zehn Minuten den besseren Start. Doch nun kamen die Hamelner auf Touren und waren nach drei Treffern in Folge zur erstmaligen 7:6-Führung (14.) mittendrin in der Partie. Zur Pause stand es dann 15:13 für den VfL.

veröffentlicht am 09.02.2014 um 14:05 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:46 Uhr

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Autor:

Jürgen KohlenberG

Unmittelbar nach Wiederanpfiff ereigneten sich dann kuriose Dinge, denn mit Heiko Heemann, Jannis Pille und Oliver Glatz musten gleich drei Hamelner mit Zeitstrafen vom Parkett. Fast zwangsläufig geriet der Tabellenzweite nun noch einmal mit 15:16 (33.) ins Hintertreffen. Aber alles nur eine Momentaufnahme. Vollzählig war Hameln dann gleich wieder Chef im Ring und zog über 18:18 (40.) auf 21:19 (45.) davon. Noch einmal musste der VfL eine doppelte Hinausstellung überstehen. Diesmal traf es Patrick Künzler und erneut Heemann. Der Vorsprung geriet jedoch nicht mehr ins Wanken und wurde bis zum Schluss auch nicht mehr abgegeben. Yannic Raabe machte mit seinem Treffer zum 30:26 (59.) den Sack endgültig zu. „Wir haben nie die Nerven verloren und unser Spiel weiter durchgezogen“, lobte Sönke Koß. Der Trainer verzichtete auf eine Manndeckung gegen Großenheidorns Torjäger Milan Djuric. Perfekt organisiert von Abwehrchef Patrick Künzler setzte Koß auf die bewährte 6:0-Formation. Zwei Drittel der Großenheidorner Tore entfielen dadurch zwar mit Djuric (11/4) und Maik Bokeloh (8) auf lediglich zwei Akteure, dem Rest des Teams von Coach Goran Krka fiel hingegen nicht viel ein und war nahezu zur Wirkungslosigkeit verdammt.

Neben Künzler und Kapitän Oliver Glatz, der vorne wie hinten eine überragende Partie ablieferte, wussten in Reihen des VfL noch Regisseur Torben Höltje, Heiko Heemann als einmal mehr verlässliche Größe, Torwart Frank Rosenthal, der insbesondere in der Schlussphase sein Gehäuse förmlich zunagelte, und Jannis Pille zu überzeugen. Trotz 60-minütiger Manndeckung gelangen dem 24-jährigen Torjäger bei elf Versuchen neun Tore!

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen - Jannis Pille (9), Heemann (8), Glatz (6), Höltje (5/2), Raabe (2), Wood (1), Engelhard, Künzler, Schorich, Gödecke, Colussi.



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