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36:26 – HSG Nienburg nur ein Spielball für den VfL Hameln / Koß-Team bleibt ungeschlagen

Ein Sahnetag von „Kanne“ und „Torbinho“

Handball (jko). Mit einem Feuerwerk verabschiedet der VfL Hameln die Sommerzeit. Gegen die HSG Nienburg gelang nach ganz starker Vorstellung ein überzeugender 36:26 (16:12)-Heimerfolg und der Sprung auf den zweiten Tabellenplatz.

veröffentlicht am 28.10.2012 um 16:11 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:41 Uhr

Die knapp 400 Zuschauer am Afferder Eintrachtweg waren hellauf begeistert und feierten das Team mit stehenden Ovationen. Da der MTV Soltau gegen Vorsfelde verlor, ist der VfL mit jetzt 14:2 Punkten die einzig noch ungeschlagene Mannschaft in der Oberliga und schloss zudem zum punktgleichen Spitzenreiter TV Jahn Duderstadt auf. Ausgerechnet jetzt, wo Pille und Co. einen Lauf wie der Hamster im Schwungrad haben, fällt das für das nächste Wochenende angesetzte Gipfeltreffen beim TV Jahn Duderstadt aus. Die dortige Sporthalle „Auf der Klappe“ war kurioserweise doppelt belegt worden. Einen Nachholtermin gibt es noch nicht. Von Beginn an nahm das Match gegen Nienburg einen einseitigen Verlauf. Die wacker kämpfenden Gäste kamen mit der Manndeckung gegen ihren Spielmacher Steffen Kaatze überhaupt nicht zurecht.

„Das war genau die richtige Maßnahme“, freute sich Trainer Sönke Koß über den gelungenen Schachzug. Nach 28 Minuten hatten sich die Hausherren bereits auf 15:9 abgesetzt, erlaubten der HSG zur Pause aber noch eine Korrektur auf 16:12. Im zweiten Abschnitt war die Messe dann aber schnell gelesen. „Wir haben uns zur Vorwoche deutlich gesteigert und 60 Minuten Vollgas gegeben“, freute sich Thorben Kanngießer, der zusammen mit Torben Höltje aus der geschlossenen Mannschaftsleistung herausragte. „Kanne“ und „Torbinho“ erwischten einen Sahnetag und wurden nur durch den Abpfiff im Tatendrang gebremst. Obwohl Trainer Sönke Koß munter durchwechselte, gab es keinen Leistungsabfall. Der ab der 50. Minute für Frank Rosenthal im Tor stehende Tim Heisterhagen wartete mit einem gehaltenen Siebenmeter, einigen spektakulären Paraden und maßgenauen Abwürfen auf. „Solche Pässe habe ich von Tim noch gar nicht gesehen“, wunderte sich Koß.

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen - Höltje (7), Jannis Pille (7), Engelhard (6), Kanngießer (5), Heemann (4), Wood (4/1), Glatz (2), Henke (1), Künzler, Jasper Pille, Scherer, Tabacu.



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