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Auftakt in der WSL-Oberliga: Rohrsens Männer starten in Dingelbe / Aerzener Heimspiel gegen Bad Salzdetfurth

Ein neuer Sechser-Pack: Nun darf Hänning träumen

Handball (kf). Den Abstieg aus der Landesliga hatte Rohrsens Coach Jörn Hänning in seinem ersten Jahr als Herrentrainer bestimmt nicht eingeplant. Grund genug, in der neuen Saison, die für den MTV Rohrsen am Samstag mit einem Auswärtsspiel bei TVE Dingelbe II (16 Uhr) in der WSL-Oberliga beginnt, wieder einmal bessere Zeiten einzuläuten. Trotz der Abgänge von Sebastian Volbers, Torwart André Spiegel und Lars Büker.

veröffentlicht am 07.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 00:21 Uhr

Denn mit sechs Neuzugängen sieht die Handball-Welt bei Rohrsens Männern vor allem im Personalbereich deutlich besser aus. Vom VfL Hameln II wechselten Marcel Krüger, Alexander Nitschke sowie die Torhüter Robert Drechsler und „Dino“ Uwe Krauße ins Hohe Feld. Dazu verstärkt neben Rückkehrer Daniel Pissors künftig Jonas Niemann (JSG Lügde/Bad Pyrmont) den Rückraum. „Der Kader ist deutlich besser besetzt als im Vorjahr“, freut sich Rohrsens neuer Teammanager Vincent Voigt, der seine Handballschuhe endgültig an den Nagel gehängt hat. Vom Titel träumt Voigt aber nicht, seine Titelanwärter heißen Harsum, Alfeld II und Dingelbe II. In Dingelbe kann der MTV morgen gleich mal zeigen, ob er nicht auch eine Hauptrolle in der siebten Liga spielen kann.

Den Kreisrivalen HF Aerzen bezeichnet Voigt übrigens als „die Wundertüte“ der Liga. Nicht nur, weil die Aerzener mit Andrej Antonewitch einen alten Fuchs auf die Trainerbank zurückgeholt haben. Vor allem, weil die Handball-Freunde ebenfalls fünf neue Spieler in den zuletzt dünnen Kader integriert haben. Vom VfL Hameln II zog es Clifford Burridge, Ralph Purucker und Hendrik Begemann an die Humme, dazu verstärken Arne Steinkühler (TSV Groß Berkel) und Bastian Schön (II. Herren) den Kader. HF Aerzen startet am Samstag (19 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Eintracht Bad Salzdetfurth.

Rohrsens Herrentrainer Jörn Hänning hat den Landesliga-Abstieg abgehakt – sein Blick richtet sich wieder klar nach vorn.

Foto: rhs



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