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Handball: Kovacs rettet VfL das 21:21 gegen Northeim

Ein Krimi mit dem „Hexer“

HAMELN. Freitags ist Krimizeit! Diesmal nicht im Fernsehen, sondern in der Sporthalle Afferde. Da hätte selbst Edgar Wallace für das 21:21 (13:8) beim Gipfeltreffen in der Handball-Oberliga zwischen dem Tabellenzweiten VfL Hameln und Spitzenreiter Northeimer HC das Drehbuch nicht spannender schreiben können.

veröffentlicht am 07.04.2017 um 23:13 Uhr

Zweikampf mit Haken und Ösen zwischen Jan Wittwer (li.) und Hamelns Jannik Henke. Foto: nls
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Ausverkauftes Haus und eine Punkteteilung, die bis zum Schlusspfiff auf des Messers Schneide stand. Dazu Festtags-Stimmung, die vor allem in der Schlussphase gewaltig brodelte. Denn da drohte dem VfL nach 16 ungeschlagenen Spielen tatsächlich das Spiel aus den Händen zu gleiten. Doch in den entscheidenden Minuten ließ mal wieder der „Hexer“ grüßen. Zsolt Kovacs, der Northeims Paradeangriff schon in der ersten Halbzeit mit zahlreichen Glanztaten an den Rand der Verzweiflung gebracht hatte, hielt letztlich den Punkt fest. Und den möglichen Sieg der VfLer verhinderten in der letzten Minute sogar noch die Schiedsrichter, denn das Duo Boyraz/Hoppe vom MTV Geismar pfiff gleich zwei Treffer der Hamelner zurück. Damit brachten sie die VfL-Fans auf der rappelvollen Tribüne vollends auf die Palme.

Doch für Trainer Henning Sohl waren diese beiden Entscheidungen nicht spielentscheidend. Für ihn brachte die Schwächephase zwischen der 35. und 42. Minute seine Jungs um den möglichen Sieg. „Da hätten wir den Sieg klarmachen müssen“, haderte er wegen des fast achtminütigen torlosen Durchhängers. „Aber es war dennoch ein Hammerspiel. Wir haben die Hamelner Handball-Tradition aufleben lassen. Und unsere Serie hat gehalten.“
Hameln: Zsolt Kovacs, Tim Heisterhagen – André Brodhage, Oliver Glatz (3), Tim Jürgens, Patrick Künzler, Jannik Henke (3/1), Torben Höltje (7/3), Jasper Pille (1), Daniel Maczka (1), Jannis Pille (4), Andreas Gödecke (1), David Emmel, Sebastian Maczka (1).kf

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