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Handball: Schwer erkämpfter 30:24-Heimsieg des VfL Hameln gegen Helmstedt

Ein hartes Stück Arbeit

HAMELN. Das am Ende klare Ergebnis täuscht: Ein Selbstläufer war der 30:24-Heimsieg des Handball-Oberligisten VfL Hameln gegen die HF Helmstedt-Büddenstedt nicht, denn in der ersten Hälfte tat sich das Team von Trainer Sven Hylmar richtig schwer. Zur Halbzeit (14:18) lag der VfL sogar mit vier Toren zurück.

veröffentlicht am 17.03.2019 um 11:54 Uhr

Mit neun Treffern der Top-Torschütze des VfL Hameln: Jannis Pille. Foto: nls
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„In der ersten Halbzeit haben wir nicht so ins Spiel gefunden“, so Hylmar. Die VfL-Abwehr war in den ersten 30 Minuten alles andere als sattelfest. Und auch Hamelns Torwart-Dino Frank Rosenthal, der von seinen Vorderleuten oft im Stich gelassen wurde und später von Tim Heisterhagen abgelöst wurde, erwischte nicht seinen besten Tag. Damit nicht genug. Auch im Angriff stotterte der VfL-Motor. Die Hamelner produzierten Fehler en masse. Und das nutzte der Gegner eiskalt aus. Kurz vor dem Seitenwechsel warfen die Handballfreunde aus Helmstedt und Büddenstedt vier Tore in Folge und zogen bis zum Halbzeitpfiff sogar auf 18:14 davon. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte gaben die Gäste den Ton an. Es waren gerade einmal fünf Minuten nach Wiederanpfiff gespielt, da stand es plötzlich 21:16 für Helmstedt. Doch von dem Fünf-Tore-Rückstand ließ sich das Team um Jannis Pille, der mit neun Treffern Hamelns Top-Torjäger war, nicht schocken. Pille und Co. bewiesen Moral und holten Tor um Tor auf.

Als in der 42. Minute Tim Jürgens den Ausgleichstreffer zum 22:22 erzielte, kippte die Partie zugunsten der Hamelner, die immer stärker wurden. Auch die nächsten fünf Tore gingen auf das VfL-Konto. Somit stand es zehn Minuten vor Schluss 27:22 für den VfL. Das war laut Hylmar die Vorentscheidung: „In der Deckung haben wir in den zweiten 30 Minuten viel besser gearbeitet. Da war die Bereitschaft wieder da. Vorne haben wir cleverer gespielt. Die zweite Halbzeit war echt top. Das war ein verdienter Sieg“, der unterm Strich ein hartes Stück Arbeit war. Somit hält die Super-Serie des VfL, der seit neun Spielen (sieben Siege, zwei Unentschieden) ungeschlagen ist. Mit 29:13 Punkten ist der VfL Tabellendritter vor der HSG Nienburg (28:12), die ein Spiel weniger absolviert hat.

Information

VfL Hameln

Aufstellung und Tore: Tim Heisterhagen, Frank Rosenthal Jannis Pille (9), Tim Jürgens (4), Oliver Glatz (3/1), Niklas Colusso, Jasper Pille, Janis Dohme (je 3), Jannik Henke, Johannes Evert (je 2), Daniel Maczka (1).



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