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24:18-Sieg gegen Stade: Klassenerhalt von Rohrsens Frauen so gut wie sicher

„Ein geiler Tag“

Rohrsen. „Jetzt spielen wir auch nächste Saison in der 3. Liga!“ Rohrsens neuer Coach Frank Käber war nach dem Schlusspfiff total happy und sichtlich erleichtert, denn mit dem am Ende souveränen 24:18-Heimsieg im Kellerduell gegen den Tabellen-13. VfL Stade haben die Handballfrauen des MTV den Klassenerhalt so gut wie perfekt gemacht.

veröffentlicht am 06.04.2014 um 13:17 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:55 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Weil mit Hahlen (27:33 gegen Blombergs Bundesliga-Reserve), Bad Salzuflen (29:32 gegen Recklinghausen) und Schlusslicht Greven (31:46 gegen Oyten) drei direkte Konkurrenten im Abstiegskampf leer ausgingen, ist das Team um Mannschaftsführerin Nina Griese mit 15:31 Punkten so gut wie gerettet. Am Klassenerhalt zweifelt jetzt niemand mehr, auch der Trainer nicht. „Das war ein geiler Tag heute“, strahlte Käber, denn wenige Stunden zuvor wurde der 54-jährige Bückeburger als Trainer der männlichen D-Jugend von GWD Minden, in der auch sein Sohn Lasse spielt, ungeschlagen Westfalenmeister. Die Goldmedaille, die Käber bei der Siegerehrung überreicht bekam, hatte Rohrsens Trainer in seiner Hosentasche dabei – „als Glücksbringer“.

Die Taktik von Rohrsens Coach ging trotz des zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstandes (5:8/16. Minute) voll auf. Sein Plan, die ersten 20 Minuten wie im Hinspiel zu spielen und dann auf eine 6:0-Deckung umzustellen, war der Schlüssel zum Erfolg. Weil Stade kein Rezept fand, Rohrsens Abwehr zu knacken, zog der MTV nach einem 9:11-Rückstand (24.) mit fünf Toren in Folge bis zur Halbzeit auf 14:11 davon. „Das war der Knackpunkt“, so Käber, denn die Führung gab Rohrsen in der zweiten Hälfte nicht mehr aus der Hand.

„Wir hatten den Gegner absolut im Griff. Der Sieg hätte sogar noch deutlicher ausfallen können, wenn wir zum Schluss nicht ein bisschen die Disziplin verloren hätten“, so Käber.

Seine ganze Trainingsvorbereitung der vergangenen Wochen habe er darauf ausgerichtet, in Greven und zu Hause gegen Stade zu gewinnen. Die Rechnung ging auf: „Jetzt sind wir durch“, so Käber.

Der Klassenerhalt erleichtere auch die Planungen für die neue Saison. Weil Rohrsens Toptorjägerin Lisa Huch, die beim Sieg gegen Stade eine überragende erste Halbzeit spielte und mit zwölf Treffern (davon zehn in der ersten Hälfte) erneut die Matchwinnerin war, den Verein am Saisonende Richtung Minden verlässt, muss sich der MTV um Ersatz kümmern. Es sei laut Käber zwar schade, dass Huch geht, „aber es geht auch ohne Lisa weiter. Wir werden die Position neu besetzen“.

MTV Rohrsen: Lisa Huch (12/2), Manuela Schostag (5/1), Nina Griese (3), Antje Peyerl, Christin Bormann (je 2).



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