weather-image
24 Auswahlteams beim HVN-Pokalturnier / Drei Tage volles Programm in vier Sporthallen

Ein Festival der Handball-Jugend

HAMELN-PYRMONT. Drei Tage volles Programm und Nachwuchshandball vom Feinsten. Insgesamt 24 Auswahlteams der B-Junioren und -Juniorinnen aus 13 Landesverbänden sorgten beim HVN-Pokalturnier für ein Festival der Handball-Jugend.

veröffentlicht am 06.11.2017 um 18:27 Uhr

Mia Lakenmacher (re.) im Trikot der Niedersachsen-Auswahl war im Spiel gegen das Team aus dem Saarland nur schwer zu stoppen. Foto: awa
Klaus Frye

Autor

Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Fast 400 junge Talente wirbelten in den vier Sporthallen Emmerthal, Afferde und Hohes Feld vor den Augen der Bundestrainer Frank Hamann und Carsten Klawehn. Hamann, der für den weiblichen Nachwuchs des Deutschen Handballbundes verantwortlich ist, sprach dem Organisationsteam der JSG Weserbergland, das an allen Spielorten für vorbildliche Verhältnisse sorgte, ein Riesenkompliment aus: „Ich komme immer wieder gern hierher, weil das Turnier leidenschaftlich organisert ist.“ Aber die beiden Bundestrainer sahen auch Handball vom Feinsten.

Das Team Niedersachsen mischte sowohl bei den B-Junioren als auch bei den B-Mädchen kräftig mit, als es um den Einzug in die Finalrunde ging. Die Jungs gewannen am Ende in Spiel im Platz drei 24:22 gegen Westfalen. Noch spielfreudiger präsentierte sich die von Christian Hungerecker und Nadine Große trainierte Mädchen-Auswahl. Erst in einem spannenden Finale mussten sich Mia Lakenmacher und ihre Mitspielerinnen gegen die von der 186-fachen Ex-Nationalspielerin Franziska Heinz trainierte Westfalen-Auswahl geschlagen geben. Gegen das Topteam, bei der die Bundesligisten BVB Dortmund und HSG Blomberg-Lippe das Gros der Mannschaft stellten, kassierte Niedersachsen eine 23:25-Niederlage.

Große Klasse zeigte an allen drei Tagen aber auch wieder die JSG Weserbergland. Denn dem Organisationsteam um Vereinschef Stephan Kutschera entging nichts – seine bestens eingespielte Mannschaft sorgte in allen vier Hallen für eine logistische Meisterleistung. Olaf Denecke, Vizepräsident Jugend des Handballverbandes Niedersachsen, brachte es bei der Siegerehrung kurz und knapp auf den Punkt: „Was wir hier gesehen haben, war Werbung für den Handball.“

Antreten zum Sportgruß hieß es auch vor der Partie Niedersachsen gegen den HV Saar. Foto: awa
  • Antreten zum Sportgruß hieß es auch vor der Partie Niedersachsen gegen den HV Saar. Foto: awa

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare