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HSG Lügde-Pyrmont bezwingt TC Hameln 20:19 / Emmerthal erreicht 18:18 in Exten

Ein Derby mit Dampf und vielen Emotionen

Handball (ro/rhs). Rund 100 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten, denn in diesem Derby war Dampf drin. Im Frauen-Duell der WSL-Oberliga packte die HSG Lügde-Pyrmont am Ende ein kleines bisschen kräftiger zu und setzte sich so knapp mit 20:19 (11:9) gegen den TC Hameln durch. Das Spiel musste mehrmals unterbrochen werden, um verletzte Spielerinnen vom Feld zu führen. Außerdem sah Lügdes Daniela Hörning nach hartem Einsteigen die rote Karte.

veröffentlicht am 16.12.2012 um 20:18 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:21 Uhr

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„Der Sieg war glücklich, aber nicht unverdient“, bilanzierte HSG-Sprecher Danull. Im ersten Durchgang führte der TC bereits mit 6:3, doch Pyrmont schaffte die Wende und hatte zur Pause (11:9) selbst einen Vorsprung von zwei Toren herausgeworfen. Diesem Rückstand lief der diesmal von Vincent Voigt – er erwies Urlauber Danilo Loncovic damit einen Freundschaftsdienst – betreute TC nach dem Wechsel ständig hinterher. Erst kurz vor Schluss ergab sich die Möglichkeit zum Ausgleich, doch die Hamelnerinnen zeigten Nerven und konnten einen Siebenmeter nicht nutzen. Während HSG-Trainer Bernd Wojtera vor allem mit den Leistungen des Schiri-Gespanns ein wenig haderte („Die hätten konsequenter pfeifen müssen“), war es für Voigt ein „emotional geprägtes Spiel“, bei dem seinen Frauen das Pech an den Händen geklebt habe. Yvonne Rudolph (8), Carolin Emme (4) und Astrid Behde (3) zielten am sichersten bei der HSG. Hameln hatte in Silke Hartmann (8) und Nathalie Wais (6) ein treffsicheres Duo.

Die TSG Emmerthal ließ sich auch durch eine Rote Karte für Duygu Albayrak nicht beeindrucken und erkämpfte ein 18:18 bei der HSG Exten. Doreen Männich (5), Katharina Roberts (5) und Angela Steinwedel (4) trafen am besten. Die Männer von HF Aerzen unterlagen mit 27:34 beim TV Eiche Dingelbe II und gingen damit bereits zum achten Mal in dieser Saison komplett leer aus. Die bedrohliche Kellerregion der WSL-Oberliga ist nun auch nicht weit. Bastian Schön (6), Sebastian Steup und Peter Schulz (beide 5) waren die Haupttorschützen.



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