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Hamelns Handballer nach 31:25-Heimsieg gegen Duderstadt auf Vizemeister-Kurs

„Ein bedingungsloser Fight“

Hameln. „Vizemeister, Vizemeister, hej, hej!“ Die gut 350 Fans des Handball-Oberligisten VfL Hameln waren bereits Minuten vor Spielende in blendender Feierlaune und standen auf den Bänken. Nahtlos knüpfte ihr Team an die starke Leistung der Vorwoche an und wies auch den Tabellendritten TV Jahn Duderstadt mit 31:25 (14:12) in die Schranken.

veröffentlicht am 02.03.2014 um 13:33 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:21 Uhr

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Durch diesen wichtigen Sieg im Verfolgerduell festigten die Hausherren den zweiten Platz. „Das war ein bedingungsloser Fight“, strahlte Trainer Sönke Koß und lobte „die überragende Deckungsleistung“ seiner Schützlinge. „Obwohl uns Duderstadt körperlich überlegen war, haben wir sie nie zur Entfaltung kommen lassen“, war der 37-Jährige rundum zufrieden. Die Zuschauer bekamen einen überaus fairen, von gegenseitigem Respekt geprägten Schlagabtausch geboten, der den Namen „Spitzenspiel“ allemal verdiente. Mit einer 7:2-Führung nach zwölf Minuten erwischte der VfL einen blendenden Start. Die Gäste kamen weder aus dem Rückraum noch über den Kreis zu zwingenden Aktionen, weil Patrick Künzler und Co. einmal mehr die Räume eng machten und einen ganz starken Block stellten. Und wenn doch einmal ein Ball durchkam, war Torwart Frank Rosenthal zur Stelle. Der Keeper zeigte unter anderem auch bei zwei gehaltenen Siebenmetern von Mark Tetzlaff und Matthias Heim wer Herr im Haus ist. In der Folgezeit ließen die Hamelner im Angriff einige Chancen liegen. Dadurch fand Duderstadt, wo Janis Grisanovs (7) und Tetzlaff (6/4) beste Werfer waren, doch noch einmal in die Partie zurück und glich in der 18. Minute zum 8:8 aus. Aus der Hand gab der VfL das Match jedoch zu keiner Phase. Selbst Unterzahlsituationen wurden glänzend gemeistert und schadlos überstanden. Die endgültige Entscheidung fiel zwischen der 43. und 50. Minute, als die Blau-Weißen von 21:19 uneinholbar auf 25:19 davon zogen. Yannic Raabe war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr dabei. Der Flügelflitzer war in der 38. Minute unglücklich mit dem rechten Fuß umgeknickt und saß mit Schmerz verzerrtem Gesicht auf der Bank. „Der Fuß ist etwas geschwollen. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass etwas gerissen ist. Das wird nächste Woche wieder gehen“, klang der 23-Jährige nach Spielschluss schon wieder optimistisch. Für Raabe war der Sieg in dem Top-Spiel auch „absolut verdient“. „Wir haben eine ganz starke Abwehr gestellt. Daraus gewinnt man Spiele“, erkannte der Rechtsaußen. Duderstadts Trainer Ekkehard Loest mochte seiner Mannschaft von der Einstellung her überhaupt keinen Vorwurf machen: „Das war ein Duell auf Augenhöhe. Das Hinspiel hat sich umgekehrt. Damals waren wir effizienter, diesmal war der VfL etwas wacher. Das Ergebnis geht so in Ordnung.“

VfL Hameln: Höltje (9/5), Pille (8), Backhaus (6), Heemann (5), Glatz (2), Colussi (1)



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