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Wulff vor Hamelner Auftritt in Dingelbe: „Wir müssen leistungsmäßig zulegen“ / Emmel operiert

Eichen fällen – VfL lässt die Muskeln spielen

Handball (jko). Auf geht’s zum „Eichen“ fällen. Nicht, dass die Spieler des VfL Hameln heute (19.30 Uhr) die Waldarbeiter-Kluft überstreifen, es bleibt schon beim gewohnten Sportler-Outfit. Dennoch wollen die Schützlinge von Trainer Hajo Wulff beim Oberliga-Duell in Dingelbe die Muskeln spielen lassen und die Punkte mitnehmen. Aus den bisherigen vier Auswärtsspielen holte der VfL 4:4 Zähler, mit einem Sieg soll diese Bilanz ins Positive gedreht und der vierte Tabellenplatz verteidigt werden. „Dingelbe ist allerdings ein ganz anderes Kaliber als Zweidorf/Bortfeld am letzten Sonntag, wo wir uns einige fahrlässige Phasen geleistet haben, es aber dennoch gereicht hat. Wir müssen da leistungsmäßig schon zulegen, dürfen die Hausherren nicht zu einfachen Toren einladen und sollten zusehen, dass wir unsere technischen Fehler minimieren“, hat Wulff durchaus Respekt vor dem Gegner und auch vor der Atmosphäre in der engen Sporthalle.

veröffentlicht am 19.11.2010 um 15:09 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 11:21 Uhr

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Der VfL-Chefcoach glaubt aber auch, „dass sich die ,Eichen‘ an unserer Deckung aufreiben, wenn wir hinten unsere gewohnte Leistung abrufen.“ Der VfL kann bis auf den Langzeitverletzten David-Niclas Emmel Bestbesetzung aufbieten. Der 22-Jährige wurde im Sana-Klinikum Hameln von Dr. Marc Schuler erfolgreich am linken Außenmeniskus operiert. „Alles gut verlaufen, ich kann mich sogar schon wieder langsam ohne Gehhilfen fortbewegen“, berichtete Emmel.

Der TV Eiche Dingelbe legte mit drei Niederlagen einen klassischen Saison-Fehlstart hin, hat sich aber in den letzten Wochen deutlich stabilsiert und mit einer Serie von 9:3 Zählern inzwischen auf den neunten Platz mit ausgeglichenem Punktekonto verbessert. „Wir sind damit jetzt voll im Soll und haben beste Voraussetzungen für das Heimspiel gegen Hameln geschaffen“, meint Eiche-Trainer Kay Kühnel. Der frühere Zweitligaspieler von Eintracht Hildesheim hat eine eingespielte und ausgeglichen besetzte Mannschaft zur Verfügung. Bis auf die Verletzten Erik Schenk und Axel Hinsemann sind alle Spieler fit und heiß. Zu den Stützen im Team zählen die Strube-Brüder Jirka und Jan Kolja, die Fröböse-Brüder Sebastian und Henrik sowie Rückraumspieler Markus Wächter, mit 52 Treffern bester Schütze seines Teams. Saisonziel der Dingelber ist die frühzeitige Sicherung des Klassenerhaltes. „Unsere Stärken liegen klar in der Abwehr. Wenn wir zudem unsere Tugenden wie Leidenschaft und Tempo abrufen, liegt gegen Hameln eine Überraschung für uns drin“, glaubt Kühnel.

Kommt die Siegerfaust von Trainer Hajo Wulff auch heute nach dem Hamelner Gastspiel in Dingelbe?

Foto: nls



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