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Handball: Doppelschicht für Emmerthal

„Dumm gelaufen“

EMMERTHAL. Da hatten die beiden Spielplangestalter wahrlich kein glückliches Händchen. Denn die bereiten den Handballern der TSG Emmerthal am Wochenende jede Menge Stress. Im HVN-Pokal wartet im Achtelfinale (Sa., 19 Uhr) TuS Vinnhorst, der das Spiel nicht verlegen wollte, auf die TSG.

veröffentlicht am 13.10.2017 um 16:52 Uhr

Emmerthals Youngster Lukas Huchthausen hat keine Angst vor Barsinghausen. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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In der Verbandsliga hat der Staffelleiter nur 22 Stunden später (So., 17 Uhr) das Punktspiel gegen den HV Barsinghausen angesetzt.

„Dumm gelaufen“, sagte Team-Manager Hendrik Lity, der sich wegen der Doppelbelastung aber keinen Kopf macht. „Beim Pokalspiel werden wir mit einer bunt gemischten Reisetruppe auflaufen. Denn da haben wir keine großen Ambitionen. Der Fokus liegt eindeutig auf dem Spiel gegen Barsinghausen.“ Obwohl der Verbandsliga-Aufsteiger in der fünfthöchsten Spielklasse erst vier Begegnungen absolviert hat, heißt es bei Lity schon jetzt „nur nicht schludern“. Vor allem nicht in den Heimspielen, denn in der Sporthalle an der Neuen Straße soll die Mannschaft von Trainer Christian Raddatz den Grundstein zum Klassenerhalt legen. Und das möglichst früh, und nicht erst auf den letzten Drücker. Doch gegen die Barsinghäuser und ihren Torjäger Julian Frädermann (27 Treffer in vier Spielen) erwartet weder der Teamchef noch der Trainer Wunderdinge. Und Lity stapelt vor der Begegnung gegen die Handballer vom Deister, wo weiterhin Dauerbrenner Jürgen Löffler als Trainer die Richtung angibt, sogar ein wenig tief: „Die Rolle des Favoriten liegt klar bei den Gästen. Denn die wollen zurück in die Oberliga.“ Trotzdem heißt es am Sonntag nicht nur bei Youngster Lukas Huchthausen „Bangemachen gilt nicht.“ Denn sein Trainer kann gegen den Tabellendritten erstmals auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Auch Lars Lehmann ist wieder fit und hat sich bei Raddatz zurückgemeldet.

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