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Handball: Rohrsens Oberliga-Frauen mit schmalem Aufgebot bei TuS Bergen

Dünne Luft in der Heide

HAMELN. Es könnte eng werden, wenn die Handballerinnen des MTV Rohrsen nur mit einem schmalen Aufgebot zum Oberliga-Duell (Sa., 16 Uhr) beim TuS Bergen antreten muss. Doch zwei Punkte will Trainer Carem Griese, der im Hinspiel bereits einen 26:20-Sieg feiern konnte, trotz aller Unwägbarkeiten dennoch mitnehmen.

veröffentlicht am 02.02.2018 um 15:43 Uhr

Sie soll es im Oberliga-Auswärtsspiel des MTV Rohrsen beim TuS Bergen richten: Torhüterin Jenny Schäfer. Foto: nls
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Der Ausflug in die Lüneburger Heide wird bestimmt nicht zur Erholungstour, denn für eine Überraschung ist der abstiegsbedrohte Tabellenzwölfte durchaus gut. So musste sogar der Rangdritte HSG Heidmark mit einer 26:27-Niederlage die Rückreise antreten. Und mit Svenja Glasewald ist die Toptorjägerin ins TuS-Team zurückgekehrt. Die unterstrich ihre Wurfqualitäten in den letzten vier Begegnungen mit 20 Treffern. Doch Carem Griese beschäftigt sich nicht nur mit dem Gegner. Der MTV-Trainer muss vor allem seine eigenen Personalprobleme in den Griff bekommen. Mit nur neun Feldspielerinnen kann die Luft in der Sporthalle am Heisterkamp, wo stets eine große Zuschauerkulisse wie eine Wand hinter ihrer Mannschaft steht, verdammt dünn werden. 60 Minuten Powerhandball dürften kaum zu schaffen sein. Also plant Griese diesmal anders: „Wir müssen nicht nur äußerst diszipliniert spielen, sondern auch mal das Tempo rausnehmen.“

Denn neben den Langzeitverletzten Kirsten Bormann, Tara Wissmann, Cathrin Trant und Janika Kohnke-Zander stehen nun auch noch Jana Brodhage, Annika Schaper und Torhüterin Vanessa Beier auf der Streichliste. Die Position zwischen den Pfosten bereitet Griese kein großes Problem. Da kann er mit Jenny Schäfer auf eine erfahrene Torhüterin zurückgreifen und hat mit Alina Eiberger auch noch ein junges Talent in der Hinterhand.

Selbst wenn ihm in Bergen die Alternativen zum Wechseln fehlen, sieht Rohrsens Coach der Auswärtspartie durchaus gelassen entgegen: „Schließlich haben wir schon oft genug bewiesen, dass wir auch in knapper und unterschiedlichster Aufstellung mithalten können.“kf

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