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Kolditz: Schlüsselspiel gegen Saarlouis

Druck wird immer größer

Springe. Für die Handball-Freunde Springe zählt im letzten Heimspiel des Jahres nur ein Sieg. Das Schlusslicht der 2. Bundesliga spielt am Samstag (18 Uhr) in der Sporthalle an der Harmsmühlenstraße gegen die HG Saarlouis.

veröffentlicht am 11.12.2015 um 14:59 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:58 Uhr

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Drei schwere Auswärtsspiele stehen für Zweitliga-Schlusslicht Handballfreunde Springe in diesem Jahr noch auf dem Programm: In Coburg, Wilhelmshaven und Friesenheim. Alles dicke Brocken. Umso wichtiger ist da das letzte Heimspiel des Jahres am Samstag (18 Uhr) gegen die HG Saarlouis. „Das wird ein Schlüsselspiel. Saarlouis ist eine Truppe, die wir schlagen müssen“, weiß Linksaußen Maximilian Kolditz. Der Druck wird bei schon sechs Punkten Rückstand auf das rettende Ufer immer größer. Das wirke sich auch auf die Stimmung aus. „Sie ist schon noch gut“, sagt Kolditz, „aber angespannter.“ Jetzt warten die Handballfreunde – bislang vergeblich – darauf, eine Serie zu starten und aus dem Keller zu klettern. Die Hoffnungen erhielten zuletzt erst wieder einen Dämpfer mit der Heimniederlage gegen Hamm. „Da haben wir uns in der ersten Halbzeit selbst ins Abseits manövriert“, sagt Kolditz. Nach einer schwachen Defensivleistung und einer katastrophalen Chancenverwertung half auch die Aufholjagd in der zweiten Hälfte nicht mehr. „Wir gucken jetzt nach vorne und sind nach wie vor überzeugt, dass wir die Qualität haben, alle Spiele gewinnen zu können“, ist sich Kolditz sicher. Er war im ersten Saisondrittel wegen der Verletzung von Fabian Hinz der Alleinunterhalter auf Linksaußen – und überzeugte. Seit einigen Wochen ist Hinz wieder fit – und bei Kolditz zeigt die Formkurve leicht nach unten. „Stimmt, ohne Fabi lief es besser für mich“, gibt der 24-Jährige zu, „ob das Zufall ist oder Kopfsache, weiß ich nicht so genau. Aber ich bin froh, dass er wieder dabei ist.“

Beide gehören zu den dienstältesten Spielern – und damit neben Routinier Oliver Tesch zu den Wortführern, wenn es darum geht, für Motivation und gute Stimmung im Team zu sorgen. Ein Sieg würde diese Aufgabe leichter machen: „Wir sind jedenfalls optimistisch“, sagt Kolditz. jab



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