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Koß-Team bleibt nach 26:24-Erfolg in Dingelbe auf Vizemeisterkurs / Kinne und Rosenthal mit Glanzparaden

Dreifache „Einzelhaft“ kann VfL Hameln nicht schocken

Handball (jko). „Ich bin total happy“, schwärmte Trainer Sönke Koß nach dem 26:24 (13:12)-Sieg des VfL Hameln beim TV Eiche Dingelbe.

veröffentlicht am 29.04.2012 um 19:38 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:21 Uhr

Der VfL ist damit in der Oberliga wieder klar auf Vizemeisterkurs. Dabei waren die Vorzeichen alles andere als günstig. Marcel Engelhard (Fußverletzung) saß nur für den Notfall auf der Bank, die Brüder Jannis und Jasper Pille konnten wegen einer Grippe gar nicht spielen. Dazu gab es für Heiko Heemann (47. Minute) und David-Niclas Emmel (56.) jeweils nach dritter Zeitstrafe die Rote Karte, so dass Koß in der Schlussphase selbst eingreifen musste. Von Beginn an entwickelte sich ein überaus intensiver Schlagabtausch. Dingelbes Trainer Peter Gerfen überraschte mit einer doppelten Manndeckung gegen Oliver Glatz und Thorben Kanngießer. Zu Beginn der zweiten Hälfte hielten die Hausherren, die mit Torben Höltje jetzt noch einen dritten Feldspieler in „Einzelhaft“ nahmen, das Match bis zum 20:20 offen. Dann schlug die große Stunde der Torhüter. Zunächst entschärfte Andreas Kinne einen Siebenmeter von Daniel Wolff, danach zeigte Frank Rosenthal vier spektakuläre Paraden. Im Gegenzug netzten die Koß-Schützlinge jeweils ein und zogen bis zur 52. Minute auf 24:20 davon.

„Es war ein hartes Stück Arbeit. Aber mit einer wahren Energieleistung haben wir allen Ausfällen getrotzt“, freute sich Trainer Sönke Koß. Von der Dingelber Manndeckung profitierte Jannik Henke, nutzte seine Wendigkeit und stieß immer wieder stark in die Lücken. Fünf Treffer waren sein verdienter Lohn.

VfL Hameln: Rosenthal, Kinne; Heemann (6), Höltje (6/2), Henke (5), Kanngießer (4), Glatz (3/1), Emmel (2), Wood, Künzler, Koß, Engelhard.



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