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VfL-Coach Koß will weiter ungeschlagen bleiben / Hameln reist als Favorit nach Helmstedt

„Dort weitermachen, wo wir aufgehört haben“

Handball (jko). Vor einer vermeintlich leichten Aufgabe steht der Tabellenzweite VfL Hameln am Sonnabend in der Oberliga beim Aufsteiger HF Helmstedt-Büddenstedt. Anwurf ist um 16.30 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums Julianum an der Helmstedter Goethestraße.

veröffentlicht am 09.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:21 Uhr

„Ich hoffe, dass uns die Zwangspause vom letzten Wochenende nicht aus dem Rhythmus gebracht hat, wir unserer Favoritenrolle gerecht werden und weiterhin ungeschlagen bleiben“, sagt Trainer Sönke Koß, der mit seinen Schützlingen dort weitermachen will, „wo wir vor zwei Wochen gegen Nienburg aufgehört haben“. Denn sportlich läuft es beim VfL derzeit richtig rund. Nach acht Spieltagen die einzig noch ungeschlagene Mannschaft in der 4. Liga und mit 14:2 Punkten nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses Zweiter hinter Spitzenreiter TV Jahn Duderstadt. „Wir hätten deshalb gerne am letzten Wochenende in Duderstadt gespielt und uns mit dem Drittliga-Absteiger gemessen“, trauert der Chefcoach der Absage aufgrund einer Doppelbelegung der Duderstädter Sporthalle noch ein wenig nach. Doch der unfreiwilligen Pause konnte Koß aber auch etwas Gutes abgewinnen: „Wir hatten einige grippegeschwächte Spieler, die sich dadurch mal richtig auskurieren konnten.“ Insofern hat der 35-jährige für die Reise nach Helmstedt seinen kompletten Kader an Bord und kann aus dem Vollen schöpfen. Den Gegner vermag Sönke Koß schwer einzuschätzen, „aber wir tun ohnehin gut daran, uns auf uns selber zu konzentrieren und unseren Stiefel runterzuspielen. Damit sind wir bislang gut gefahren.“ Die HF Helmstedt-Büddenstedt schaffte als Verbandsliga-Vizemeister hauchdünn mit lediglich zwei Punkten Vorsprung vor dem VfL Wittingen den Aufstieg. In der 4. Liga benötigte das Team von Trainer Gunnar Mollenhauer eine gewisse Anlaufzeit und legte einen Fehlstart mit 1:9 Punkten hin. Inzwischen hat sich der Neuling akklimatisiert und holte aus den letzten drei Partien 4:2 Zähler, darunter den Derbysieg gegen den MTV Warberg. Der verdiente Lohn war der Sprung auf Platz 13, der am Ende zum angestrebten Klassenerhalt reichen würde. Verzichten müssen die Hausherren auf ihren Rückraumshooter Andy Ost, der an einem Unterarmbruch laboriert.



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