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Cleverer VfL besiegt Vorsfelde mit 30:29

Doppelt hält besser! Thorben und Torben Hamelns Trumpf-Asse

Handball (jko). Da steckt bestimmt der Fuchs dahinter! „Wir haben unheimlich schlau gespielt und uns nie aus der Ruhe bringen lassen“, strahlte Flügelflitzer Dean Wood nach dem 30:29 (18:16)-Sieg des VfL Hameln im Spitzenspiel gegen den MTV Vorsfelde.

veröffentlicht am 27.01.2013 um 14:22 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:21 Uhr

Handball (jko). Da steckt bestimmt der Fuchs dahinter! „Wir haben unheimlich schlau gespielt und uns nie aus der Ruhe bringen lassen“, strahlte Flügelflitzer Dean Wood nach dem 30:29 (18:16)-Sieg des VfL Hameln im Spitzenspiel gegen den MTV Vorsfelde. Mit einer unheimlich clevereren und starken Leistung haben die Hausherren die Auswärtspleite der Vorwoche vergessen lassen und sind zurück in der Erfolgsspur. Die 450 begeisterten Zuschauer in der Sporthalle Afferde sahen ein auf hohem Niveau geführtes temporeiches Top-Duell. Gegen die körperlich überlegenen Gäste musste der VfL spielerisch alle Register ziehen, was in beeindruckender Manier gelang. Auch wenn die Hamelner Deckung gegen den zehnfachen Torschützen Michael Schwoerke einige Probleme hatte, lief es vorne umso besser

„Über Schwoerke ist Vorsfelde überhaupt im Spiel geblieben“, meinte Wood. Ähnlich treffsicher wie der bullige Gäste-Shooter präsentierte sich Thorben Kanngießer. Mit Manndeckungen gegen ihn und Oliver Glatz versuchte der Tabellendritte die Hamelner nach der Pause, vom Kurs abzubringen. Doch die sich bietenden Räume nutzten Heiko Heemann, Torben Höltje und Jannik Henke zu wichtigen Toren.

„Wir haben nie die Nerven verloren. Unsere Angriffsleistung war überragend“, freute sich Trainer Sönke Koß, der noch zwei Akteure hervorhob. „Thorben Kanngießer war bärenstark und Torben Höltje hat klug Regie geführt.“ Lediglich beim 11:12 nach 23 Minuten lag der Tabellenzweite einmal im Rückstand. Die endgültige Entscheidung fiel zwischen der 52. und 58. Minute. Nach dem 27:26-Anschlusstreffer legten Henke, Höltje und Tobias Walter mit seinem ersten Heimspiel-Tor drei Treffer zum 30:26 nach. Im Gefühl des sicheren Sieges erlaubte man dem MTV Vorsfelde in den letzten 120 Sekunden allerdings etwas zu viel Kosmetik, sodass nur ein 30:29 auf der Anzeigetafel stand. „Den klaren Vorsprung haben wir zu leicht weggeschenkt. Da kam unnötig Hektik auf“, merkte auch der Chefcoach kritisch an. „Dass wir am Ende nur mit einem Tor verloren haben, spiegelt eigentlich nicht den wahren Spielverlauf wider und ist für uns etwas schmeichelhaft“, gab auch Vorsfeldes Regisseur Miroslav Jovicic zu und nannte die Ursachen: „Wir haben zu viele Fehler gemacht.“

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen – Kanngießer (7), Glatz (6/5), Höltje (5), Heemann (4), Engelhard (3), Wood (2), Henke (2), Walter (1), Künzler, Jasper Pille, Colussi, Scherer, Hertel.



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