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Handball: Vertrag von VfL-Trainer Frank Huchzermeier läuft am Saisonende aus

Die Zeichen stehen auf Abschied

HAMELN. Beim Handball-Oberligisten VfL Hameln scheinen die Tage von Chefcoach Frank Huchzermeier gezählt zu sein, denn trotz der schwelenden Trainerdiskussion gibt es vonseiten des Vereins für ihn keine Jobgarantie. Die Zeichen stehen auf Abschied. Der Ein-Jahres-Vertrag von Huchzermeier läuft am Saisonende aus.

veröffentlicht am 09.03.2018 um 00:00 Uhr

Frank Huchzermeier Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Bei den Fans des Handball-Oberligisten VfL Hameln wird die Trainerfrage auch vor dem Heimspiel am Freitag (20.15 Uhr) gegen den Tabellenzweiten HSG Schaumburg-Nord weiter heiß diskutiert. Einige fordern nach sechs sieglosen Partien in Serie in Facebook-Kommentaren sogar den Rauswurf von Frank Huchzermeier. Das wurde beim VfL bisher ignoriert. Diesen Eindruck hat man jedenfalls. Klare Antworten auf die Trainerfrage gibt es nicht – weder von Manager Oliver Glatz noch von Huchzermeier selbst. Der VfL-Trainer hat sich offenbar selbst einen Maulkorb verpasst. Zumindest hat sich Huchzermeier seit Mitte Februar nicht mehr zur Krise des VfL öffentlich geäußert. Angeblich hat der 42 Jahre alte Diplom-Informatiker beruflich so viel um die Ohren, dass er zurzeit keine Zeit habe, mit der Presse zu reden. Ob das wirklich der einzige Grund ist? Vermutlich nicht.

Die Tage von Huchzermeier als VfL-Coach scheinen gezählt zu sein, denn trotz der schwelenden Trainerdiskussion gibt es vonseiten des Vereins für ihn keine Jobgarantie. Angeblich sucht der VfL bereits einen Nachfolger für ihn. Das wollte Oliver Glatz zwar noch nicht offiziell bestätigen. Aber dass der am Saisonende auslaufende Ein-Jahres-Vertrag von Huchzermeier nicht verlängert wird, soll angeblich bereits beschlossene Sache sein. Das munkelt man jedenfalls. Ob Huchzermeier zumindest bis Saisonende VfL-Coach bleibt, hängt wohl davon ab, ob die Hamelner – trotz der Verletzungsmisere – endlich ihre Talfahrt stoppen können. Denn als Tabellenzehnter mit 17:21 Punkten muss der VfL noch um den Klassenerhalt bangen. Fest steht: Der Abstieg in die Verbandsliga wäre für den ehemaligen Bundesligisten der Super-GAU. Das weiß auch Oliver Glatz: „Ich gehe davon aus, dass es in dieser Saison nur zwei Absteiger gibt. Selbst wenn vier Mannschaften absteigen sollten, bin ich mir sicher, dass wir nicht dazugehören.“ Für den Manager und Top-Torjäger des VfL (95 Saisontore) geht es jetzt erst einmal darum, „dass wir uns irgendwie in die Osterferien retten“. Denn nach dem Auswärtsspiel in Burgdorf am 18. März haben die Hamelner erst einmal zwei Wochen Pause. „Die können wir angesichts der personellen Probleme gut gebrauchen“, sagt Glatz. Er geht davon aus, dass nach Ostern sowohl Jannis Pille (Daumenbruch) als auch Jannick Henke (Leistenbruch) wieder fit sind. Nur bei Kapitän Torben Höltje macht sich Glatz wenig Hoffnung. Ihm droht aufgrund eines Knorpelschaden im Knie im schlimmsten Fall sogar das Karriere-Aus.



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