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Kreuzbandriss in Rekordzeit auskuriert

Die wundersame Heilung des Björn Schubert

Handball (jko). Wunder gibt es immer wieder. Auch in Hameln. Wenn Oberligist VfL am Sonntag (17 Uhr) zur SG Zweidorf/Bortfeld reist, wird überraschend auch Björn Schubert wieder im Kader stehen. Mit einem Comeback des Linkshänders bereits am 3. Spieltag war keinesfalls zu rechnen. Am 29. Juli zog sich der Routinier im Testspiel beim HSV Hannover einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu. Eine Operation war jedoch nicht erforderlich, die Verletzung konnte konventionell behandelt werden.

veröffentlicht am 17.09.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:21 Uhr

Handball (jko). Wunder gibt es immer wieder. Auch in Hameln. Wenn Oberligist VfL am Sonntag (17 Uhr) zur SG Zweidorf/Bortfeld reist, wird überraschend auch Björn Schubert wieder im Kader stehen. Mit einem Comeback des Linkshänders bereits am 3. Spieltag war keinesfalls zu rechnen. Am 29. Juli zog sich der Routinier im Testspiel beim HSV Hannover einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu. Eine Operation war jedoch nicht erforderlich, die Verletzung konnte konventionell behandelt werden. „Ich hatte das große Glück, das ich unmittelbar danach schon wieder Bewegungen machen konnte. Diese wurden dann kontinuierlich gesteigert“, erzählt Schubert. Schon vor zwei Wochen ist er wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und absolvierte am letzten Sonnabend vor dem Heimspiel gegen Lehrte auch schon einmal das komplette Aufwärmprogramm.

„Ich habe keine Probleme mehr“, brennt der Rückraumspieler förmlich auf seinen ersten Punktspieleinsatz. „So was habe ich noch nicht erlebt, dass ein Handballer sieben Wochen nach einem Kreuzbandriss wieder spielen kann. Ist aber nur gut für uns“, freut sich Trainer Sönke Koß über die zusätzliche Alternative. VfL-Physiotherapeutin Denise Becher, die ihrem Lebensgefährten zwar „Individualbetreuung“ zukommen ließ, zuckt in Anbetracht der schnellen, „wundersamen“ Heilung nur mit den Schultern und lächelt: „Björn hat anscheinend gutes Heilfleisch.“ Im Vorjahr gewannen die Hamelner beide Partien gegen Zweidorf/Bortfeld, die nur knapp dem Abstieg entronnen ist. „Das wird ein schweres Match. In der Sporthalle Vechelde wird ohne Haftmittel gespielt, und gegen uns als Favoriten sind ohnehin immer alle heiß“, warnt Trainer Sönke Koß und fordert von seinen Schützlingen „volle Konzentration, denn wir sind in der Pflicht“. Besonderes Augenmerk sollte die Deckung auf Torjäger Eric Weber legen, der im Vorjahr mit 159 Treffern einen nicht unerheblichen Anteil am Klassenerhalt hatte. Die Hausherren, die sich selbst furchteinflößend als „Drachen“ bezeichnen, starteten mit 1:3 Punkten in die Saison.

Der mehr als deutlichen 16:33-Heimpleite gegen die TSV Burgdorf II folgte am letzten Wochenende ein überraschendes 25:25 beim Neuling TuS Grün-Weiß Himmelsthür, wobei sogar noch mehr möglich war. „Einstellung, Moral und Kampfgeist haben gestimmt. Unsere Abwehr stand sehr gut. So müssen wir auch gegen Hameln auftreten“, sagt Trainer Michael Reckewell.



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