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Rohrsens Frauen tanzen in Fritzlar munter weiter / Frank Käber: „Der Punkt war bitter nötig“

Die verlängerte Ballnacht

Hameln. Von der langen Ballnacht in der Rattenfänger-Halle hatten die Handballerinnen des MTV Rohrsen die tolle Stimmung gleich mit nach Fritzlar genommen. Beim fast schon sensationellen 17:17 im Duell gegen den Tabellenzweiten der 3. Liga schwebten die MTV-Girls wohl immer noch auf Wolke sieben. Nicht nur auf der Tanzfläche, auch auf dem Hallenparkett des SV Germania Fritzlar präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Frank Käber in Topform. Dabei kam auch die späte Anwurfzeit am Sonntag Rohrsens Damen sicher sehr gelegen. Denn so blieb genügend Zeit, um noch die unbedingt nötige „Mütze Schlaf“ nachzuholen.

veröffentlicht am 09.02.2015 um 16:05 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

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Trainer Frank Käber musste bei der Gala zwar passen, hatte dadurch aber genügend Zeit, um sich im Vorfeld schon mal die richtige Taktik für das schwere Auftrittsspiel einfallen zu lassen. Die war dann auch maßgeschneidert. Und die Abwehr wurde zu Rohrsens Prunkstück. „Die stand wie eine Wand“, schwärmte Käber noch am Tag nach der Glanzvorstellung. „Aber auch, weil Michaela Schostag im Tor überragend spielte und die Mannschaft mit ihren Paraden richtig aufgepuscht hat. Der Punktgewinn war aber auch bitter nötig.“ Denn die Konkurrenz schlief nicht, Minden und Badenstedt fuhren gleich zwei Punkte ein. Für Käber ist mit dem Punktgewinn auf alle Fälle einiges geradegerückt worden: „Das Unentschieden hatten wir überhaupt nicht auf der Rechnung. Aber damit haben wir den unnötigen Punktverlust gegen Hahlen ausgebügelt.“

Die Erfolgswelle von Fritzlar muss zwar nicht gleich überschwappen, soll aber unbedingt in die kommenden drei Spiele mitgenommen werden. Denn schon am kommenden Samstag beginnen beim MTV die „Wochen der Wahrheit“. Die Heimspiele gegen Badenstedt (14. 2.), Osterode (28. 2.) und die Auswärtspartie bei Minden-Nord (8. 3.) sind für Rohrsens Trainer so etwas wie der Rettungsanker: „Wenn wir die drei Spiele gewinnen, sind wir fast schon aus dem Schneider.“ Doch da scheint eher der Wunsch der Vater des Gedanken zu sein. Käber bleibt auch Realist: „Ich weiß, wie schwer solche Spiele sind, wenn man immer gegen den Abstieg spielen muss.“



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